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Die Ständegesellschaft

Klasse 7–8 · Geschichte · 1:52 Min.

Jetzt selbst übenStändegesellschaft (15. bis 18. Jh.)Gymnasium · Ständegesellschaft (15. bis 18. Jh.) · 100 AufgabenAufgaben starten

Das Wichtigste

  • Es gab drei Stände: Klerus, Adel und Dritten Stand.
  • Die meisten Menschen gehörten zum Dritten Stand.
  • Klerus und Adel hatten Privilegien, die Bauern zahlten Abgaben.
  • Den Stand bestimmte die Geburt.
  • Die Französische Revolution forderte gleiche Rechte.
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Konnte man im Mittelalter einfach werden, was man wollte?

In diesem Video lernst du die Ständegesellschaft kennen.

Im Mittelalter war die Gesellschaft in drei Gruppen eingeteilt, die Stände.

Der erste Stand war der Klerus, also Priester, Mönche und Bischöfe. Sie sollten beten.

Der zweite Stand war der Adel, etwa Fürsten und Ritter. Er sollte kämpfen und das Land schützen.

Zum Dritten Stand gehörten Bauern, Handwerker und Händler. Sie arbeiteten und ernährten alle.

Er war die größte Gruppe. Die allermeisten Menschen waren Bauern.

Die Stände hatten ganz unterschiedliche Rechte.

Klerus und Adel hatten Vorrechte, sogenannte Privilegien. Sie zahlten zum Beispiel kaum Steuern.

Die Bauern gaben einen Teil der Ernte an ihren Grundherrn und den Zehnten an die Kirche.

Oft mussten sie auch ohne Lohn für den Grundherrn arbeiten. Das heißt Frondienst.

In welchen Stand man gehörte, entschied die Geburt.

Ein Bauernkind blieb meist sein Leben lang Bauer. Aufsteigen war fast unmöglich.

Die Kirche lehrte, diese Ordnung sei von Gott gewollt. Darum zweifelten lange nur wenige daran.

Siebzehnhundertneunundachtzig begann die Französische Revolution.

In Frankreich wehrte sich der Dritte Stand gegen die Vorrechte.

Alle sollten vor dem Gesetz gleich sein. Heute steht das bei uns im Grundgesetz.

Fassen wir zusammen.

Es gab drei Stände: Klerus, Adel und Dritten Stand.

Die meisten Menschen gehörten zum Dritten Stand.

Klerus und Adel hatten Privilegien, die Bauern zahlten Abgaben.

Den Stand bestimmte die Geburt.

Die Französische Revolution forderte gleiche Rechte.

Super! Jetzt bist du dran.

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