Der Dreieckshandel
Klasse 7 · Geschichte · 2:02 Min.
Das Wichtigste
- Der Dreieckshandel verband Europa, Afrika und Amerika über den Atlantik.
- Waren gingen nach Afrika, Versklavte nach Amerika, Rohstoffe nach Europa.
- Mehr als zwölf Millionen Menschen wurden verschleppt.
- Die Folgen sind bis heute spürbar.
Alles zum Nachlesen
Warum heißt der Sklavenhandel über den Atlantik Dreieckshandel?
In diesem Video lernst du, wie der Dreieckshandel ablief und was er bewirkte.
Vom sechzehnten bis ins neunzehnte Jahrhundert fuhren Schiffe aus Europa über den Atlantik.
Zuerst brachten sie Waren wie Stoffe, Waffen und Alkohol nach Westafrika.
Dort tauschten Händler die Waren gegen gefangene, versklavte Menschen.
Dann wurden diese Menschen über den Atlantik nach Amerika verschleppt.
Von dort brachten die Schiffe Zucker, Baumwolle und Tabak nach Europa.
Die drei Fahrten bilden ein Dreieck. Daher kommt der Name Dreieckshandel.
Mehr als zwölf Millionen Menschen aus Afrika wurden so verschleppt.
Die Schiffe waren überfüllt. Viele starben auf der Überfahrt.
In Amerika galten sie als Eigentum und mussten ohne Lohn auf Plantagen arbeiten.
Oft wurden Familien getrennt und einzeln verkauft.
Der Handel hatte schwere Folgen. In Afrika fehlten Millionen junger Menschen.
In Europa wurden Händler und Hafenstädte reich, etwa Liverpool und Nantes.
In Amerika leben viele Nachfahren der Verschleppten. Rassismus wirkt bis heute nach.
Verboten wurden Sklavenhandel und Sklaverei erst im neunzehnten Jahrhundert.
Ein Beispiel: Zucker. Versklavte bauten in der Karibik Zuckerrohr an.
Schiffe brachten den Zucker nach Europa.
Dort wurde er billiger, und viele Menschen süßten damit ihren Tee.
Fassen wir zusammen.
Der Dreieckshandel verband Europa, Afrika und Amerika über den Atlantik.
Waren gingen nach Afrika, Versklavte nach Amerika, Rohstoffe nach Europa.
Mehr als zwölf Millionen Menschen wurden verschleppt.
Die Folgen sind bis heute spürbar.
Super! Jetzt bist du dran.