Schlaukopf Logo
WeltenVideos
0:001:58

Absolutismus

Klasse 7–8 · Geschichte · 1:58 Min.

Jetzt selbst übenDer Absolutismus am Beispiel FrankreichsRealschule · Der Absolutismus am Beispiel Frankreichs · 160 AufgabenAufgaben starten

Das Wichtigste

  • Im Absolutismus hatte der König alle Macht.
  • Ludwig der Vierzehnte war der Sonnenkönig.
  • In Versailles lebte der Adel am Hof.
  • Im Merkantilismus sollte das Land mehr verkaufen als kaufen.
  • Die hohen Steuern machten das Volk unzufrieden.
Alles zum Nachlesen

Was wäre, wenn ein einziger Mensch über ein ganzes Land bestimmen dürfte?

In diesem Video lernst du, was Absolutismus bedeutet.

Vor etwa dreihundert Jahren war die Gesellschaft in Stände geteilt.

Fast alle Menschen gehörten zum Dritten Stand: Bürger und Bauern.

Die Macht aber hatte der König. Im Absolutismus hatte er alle Macht.

Er machte die Gesetze, führte das Heer und war oberster Richter.

Die Könige sagten, Gott habe sie eingesetzt.

Das bekannteste Beispiel ist Ludwig der Vierzehnte von Frankreich.

Er war über siebzig Jahre lang König.

Man nannte ihn Sonnenkönig: Alles sollte sich um ihn drehen.

Ihm wird der Satz zugeschrieben: Der Staat bin ich.

Bei Paris ließ Ludwig das riesige Schloss Versailles bauen.

Viele Adelige lebten dort am Hof, mit Festen und strengen Regeln.

So hatte der König sie immer im Blick.

Für all das brauchte der König viel Geld. Die Idee dafür hieß Merkantilismus.

Das Land holte Rohstoffe billig herein.

In Manufakturen machte man daraus Waren und verkaufte sie teuer.

Fremde Waren bekamen hohe Zölle. So füllte sich die Staatskasse.

Doch Bauern und Bürger zahlten hohe Steuern.

Siebzehnhundertneunundachtzig begann die Französische Revolution.

Fassen wir zusammen: Im Absolutismus hatte der König alle Macht.

Ludwig der Vierzehnte war der Sonnenkönig.

In Versailles lebte der Adel am Hof.

Im Merkantilismus sollte das Land mehr verkaufen als kaufen.

Die hohen Steuern machten das Volk unzufrieden.

Super! Jetzt bist du dran.

Weiter lernen