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Sonate und Sinfonie

Klasse 8 · Musik · 2:31 Min.

Das Wichtigste

  • Eine Sonate ist für ein oder zwei Instrumente und hat meist drei Sätze.
  • Eine Sinfonie spielt das Orchester, meist in vier Sätzen.
  • Die Sätze sind schnell, langsam, ein Tanz und ein schnelles Finale.
  • Der erste Satz hat die Sonatensatzform: Exposition, Durchführung, Reprise.
  • In der Reprise steht auch das Seitenthema in der Tonika.
Alles zum Nachlesen

Wie ist ein klassisches Musikstück für Orchester eigentlich aufgebaut?

In diesem Video lernst du Sonate, Sinfonie und die Sonatensatzform kennen.

Eine Sonate ist ein Werk für ein oder zwei Instrumente, etwa eine Klaviersonate.

Eine Sinfonie spielt ein großes Orchester mit Streichern, Bläsern und Pauken.

Beide bestehen aus mehreren Sätzen. Die Sonate hat meist drei, die Sinfonie meist vier.

In der Klassik, bei Haydn, Mozart und Beethoven, folgen die Sätze einer Sinfonie oft diesem Muster.

Der erste Satz ist schnell und steht meist in der Sonatensatzform.

Der zweite Satz ist langsam und liedhaft, wie bei Haydns Sinfonie mit dem Paukenschlag.

Der dritte Satz ist ein Tanz im Dreivierteltakt, das Menuett. Beethoven machte daraus oft ein Scherzo.

Das Finale am Schluss ist wieder schnell und schwungvoll.

Die Sonatensatzform beginnt mit der Exposition, der Vorstellung der Themen.

Das Hauptthema steht in der Grundtonart, der Tonika. Das Seitenthema steht meist in der Dominante.

In der Durchführung werden die Themen zerlegt, verarbeitet und durch andere Tonarten geführt.

In der Reprise kommen beide Themen wieder, jetzt aber beide in der Tonika.

Eine Coda rundet den Satz ab. So entsteht Spannung, die sich am Ende löst.

Fassen wir zusammen.

Eine Sonate ist für ein oder zwei Instrumente und hat meist drei Sätze.

Eine Sinfonie spielt das Orchester, meist in vier Sätzen.

Der erste Satz hat die Sonatensatzform: Exposition, Durchführung, Reprise.

Super! Jetzt bist du dran.

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