Der Blues
Klasse 8 · Musik · 3:20 Min.
Das Wichtigste
- Der Blues entstand um neunzehnhundert unter Afroamerikanern im Süden der USA.
- Das Bluesschema hat zwölf Takte und nutzt die Akkorde auf Stufe eins, vier und fünf.
- Der Text folgt oft der Form A A B.
- Blue Notes sind die erniedrigte Terz, Quinte und Septime.
- Der Blues prägte Jazz, Rock und Pop.
Alles zum Nachlesen
Woher kommt der Blues, und warum klingt er so besonders?
In diesem Video lernst du, woher der Blues kommt, wie das zwölftaktige Bluesschema funktioniert und was Blue Notes sind.
Der Blues entstand um neunzehnhundert im Süden der USA.
Gespielt wurde er von Afroamerikanern. Die Sklaverei war achtzehnhundertfünfundsechzig beendet worden, doch viele lebten weiter in Armut.
Seine Wurzeln liegen in Arbeitsliedern, geistlichen Liedern und afrikanischen Traditionen wie dem Ruf und der Antwort.
Die Texte erzählen von Sorgen, Not und Hoffnung. Das englische Wort blue bedeutet auch traurig.
In den Zwanzigerjahren erschienen die ersten Blues-Schallplatten.
Später prägte der Blues den Jazz, den Rock ’n’ Roll und die Rock- und Popmusik.
Das Herz des Blues ist das zwölftaktige Bluesschema.
Es kommt mit drei Akkorden aus. In C-Dur sind das C, F und G.
In den Takten eins bis vier erklingt die Tonika, also C.
In Takt fünf und sechs folgt die Subdominante F, dann zweimal C.
Takt neun bringt die Dominante G. Danach kommen F und zweimal C.
Nach zwölf Takten beginnt das Schema wieder von vorn, so oft man will.
Auch der Text folgt einem Muster. In den ersten vier Takten wird eine Zeile gesungen.
In den Takten fünf bis acht wird diese Zeile wiederholt.
Die dritte Zeile antwortet darauf und schließt den Gedanken ab.
Typisch für den Klang des Blues sind die Blue Notes.
Die Terz wird tiefer gesungen oder gespielt. In C erklingt statt E ein Es.
Oft auch die Quinte: Ges statt G.
Und die Septime: B statt H.
Blue Notes klingen zwischen Dur und Moll. Sänger und Gitarristen ziehen solche Töne oft ein wenig nach oben.
Zusammen mit C, F und G ergeben sie die Bluestonleiter.
Fassen wir zusammen.
Der Blues entstand um neunzehnhundert unter Afroamerikanern im Süden der USA.
Das Bluesschema hat zwölf Takte und nutzt die Akkorde auf Stufe eins, vier und fünf.
Der Text folgt oft der Form A A B.
Blue Notes sind die erniedrigte Terz, Quinte und Septime.
Der Blues prägte Jazz, Rock und Pop.
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