Dreiklänge
Klasse 8 · Musik · 2:54 Min.
Das Wichtigste
- Ein Dreiklang besteht aus zwei übereinander geschichteten Terzen.
- Dur hat unten eine große Terz mit vier Halbtönen und oben eine kleine.
- Moll hat unten eine kleine Terz mit drei Halbtönen und oben eine große.
- Den Rahmen bildet in beiden Fällen die Quinte mit sieben Halbtönen.
- Dur klingt oft hell, Moll eher dunkel.
Alles zum Nachlesen
Warum klingt ein Akkord hell und fröhlich und ein anderer eher dunkel?
In diesem Video baust du Dur- und Moll-Dreiklänge aus Terzen.
Zuerst die Abstände. Ein Halbton ist der Schritt zur direkt benachbarten Taste, egal ob weiß oder schwarz.
Von c bis e zählst du vier Halbtöne. Das ist eine große Terz.
Von e bis g sind es nur drei Halbtöne. Das ist eine kleine Terz.
Ein Dreiklang entsteht, wenn du zwei Terzen übereinander schichtest. Wir starten auf dem Grundton c.
Darauf setzt du eine große Terz. Vier Halbtöne höher liegt e.
Darüber kommt eine kleine Terz. Drei Halbtöne höher liegt g.
Von c bis g sind es sieben Halbtöne. Diesen Rahmen nennt man Quinte.
Große Terz unten, kleine Terz oben: Das ist ein Dur-Dreiklang, hier C-Dur.
Beim Moll-Dreiklang tauschen die beiden Terzen ihren Platz. Wir starten wieder auf c.
Unten liegt jetzt die kleine Terz. Drei Halbtöne höher liegt es.
Darüber kommt die große Terz. Vier Halbtöne höher liegt wieder g.
Die Quinte bleibt gleich. Nur der mittlere Ton liegt einen Halbton tiefer.
Das ist c-Moll. Moll wird oft als dunkler oder trauriger empfunden als Dur.
Probieren wir es mit dem Grundton g.
Vier Halbtöne höher liegt h. Das ist die große Terz.
Drei Halbtöne darüber liegt d. Das ist die kleine Terz.
Zusammen ergibt das G-Dur: g, h, d.
Für g-Moll senkst du die Terz um einen Halbton. So wird aus h der Ton b.
Fassen wir zusammen.
Ein Dur-Dreiklang hat unten eine große Terz mit vier Halbtönen und oben eine kleine.
Beim Moll-Dreiklang ist es umgekehrt: unten die kleine Terz, oben die große.
Den Rahmen bildet in beiden Fällen die Quinte mit sieben Halbtönen.
Super! Jetzt bist du dran.
