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Jazz

Klasse 9 · Musik · 2:10 Min.

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Das Wichtigste

  • Der Jazz entstand um neunzehnhundert in New Orleans.
  • Wurzeln sind afrikanische Musik, Spirituals und Blues.
  • Improvisation bedeutet, Melodien spontan zu erfinden.
  • Beim Swing werden die Achtel lang-kurz gespielt.
  • Später folgten Swing, Bebop, Cool und Free Jazz.
Alles zum Nachlesen

Woher kommt eine Musik, die beim Spielen erst erfunden wird?

In diesem Video lernst du, wie Jazz entstand und was ihn ausmacht.

Eine Wurzel des Jazz ist afrikanische Musik mit ihren Rhythmen und Ruf und Antwort.

Versklavte Menschen in Amerika sangen Arbeitslieder und Spirituals.

Daraus entstand der Blues mit seinen typischen Blue Notes.

Dazu kamen Harmonien und Blasinstrumente aus Europa.

Um neunzehnhundert verschmolz all das in New Orleans zum Jazz.

In der Hafenstadt New Orleans lebten viele Kulturen zusammen.

Brass Bands spielten bei Umzügen und Beerdigungen.

Trompete, Klarinette und Posaune improvisierten gleichzeitig, wie im Gespräch.

Neunzehnhundertsiebzehn erschien die erste Jazz-Schallplatte.

Typisch für Jazz ist Improvisation: Melodien werden spontan erfunden.

Dann der Swing. Normal sind zwei Achtel gleich lang.

Beim Swing ist die erste länger, die zweite kürzer. Das federt.

Synkopen betonen Töne zwischen den Schlägen.

Und Instrumente antworten sich wie in Ruf und Antwort.

In den Dreißigern spielten Big Bands Swing zum Tanzen.

In den Vierzigern kam der schnelle, komplizierte Bebop.

In den Fünfzigern wurde der Cool Jazz ruhiger.

Der Free Jazz der sechziger Jahre löste sich von festen Regeln.

Fassen wir zusammen.

Der Jazz entstand um neunzehnhundert in New Orleans.

Wurzeln sind afrikanische Musik, Spirituals und Blues.

Improvisation bedeutet, Melodien spontan zu erfinden.

Beim Swing werden die Achtel lang-kurz gespielt.

Später folgten Swing, Bebop, Cool und Free Jazz.

Super! Jetzt bist du dran.

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