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Reaktionsgeschwindigkeit

Klasse 11–12 · Chemie · 1:53 Min.

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Das Wichtigste

  • Geschwindigkeit ist Konzentrationsänderung pro Zeit.
  • Nur wirksame Stöße führen zur Reaktion.
  • Wärme macht Reaktionen schneller.
  • Eine höhere Konzentration auch.
  • Ein Katalysator senkt die Aktivierungsenergie.
Alles zum Nachlesen

Ein Streichholz brennt in Sekunden, ein Nagel rostet monatelang. Warum?

Hier lernst du, wovon die Reaktionsgeschwindigkeit abhängt.

Bei einer Reaktion sinkt die Konzentration c der Ausgangsstoffe.

Die Geschwindigkeit v ist die Konzentrationsänderung pro Zeit.

Am Anfang sinkt sie schnell.

Später sind weniger Teilchen übrig. Es wird langsamer.

Die Stoßtheorie sagt: Damit Teilchen reagieren, müssen sie zusammenstoßen.

Der Stoß braucht genug Energie, die Aktivierungsenergie.

Und die Teilchen müssen passend ausgerichtet sein. Dann ist der Stoß wirksam.

Erster Einfluss: die Temperatur.

Wird es wärmer, bewegen sich die Teilchen schneller.

Sie stoßen öfter und heftiger zusammen.

Faustregel: Zehn Kelvin mehr, und viele Reaktionen laufen zwei- bis dreimal so schnell.

Zweiter Einfluss: Sind mehr Teilchen im gleichen Raum, ist die Konzentration höher.

Sie stoßen häufiger zusammen, die Reaktion wird schneller.

Dritter Einfluss: ein Katalysator. Ohne ihn müssen die Teilchen einen hohen Energieberg überwinden.

Ein Katalysator öffnet einen anderen Weg.

Die Aktivierungsenergie ist kleiner.

Beispiel: Braunstein lässt Wasserstoffperoxid schnell zerfallen. Er selbst wird nicht verbraucht.

Fassen wir zusammen.

Geschwindigkeit ist Konzentrationsänderung pro Zeit.

Nur wirksame Stöße führen zur Reaktion.

Wärme macht Reaktionen schneller.

Eine höhere Konzentration auch.

Ein Katalysator senkt die Aktivierungsenergie.

Super! Jetzt bist du dran.

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