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Kunststoffe

Klasse 11–12 · Chemie · 1:55 Min.

Jetzt selbst übenKunststoffeGymnasium · Kunststoffe · 130 AufgabenAufgaben starten

Das Wichtigste

  • Kunststoffe sind Polymere aus Monomeren.
  • Bei der Polymerisation bricht eine Doppelbindung auf.
  • Thermoplaste sind nicht vernetzt und schmelzbar.
  • Duroplaste sind eng vernetzt und bleiben hart.
  • Elastomere sind weitmaschig vernetzt und elastisch.
Alles zum Nachlesen

Was haben eine Plastikflasche, eine Steckdose und ein Autoreifen gemeinsam?

In diesem Video lernst du, wie Kunststoffe aufgebaut sind und welche drei Gruppen es gibt.

Kunststoffe bestehen aus riesigen Molekülen, den Polymeren.

Ihre Bausteine sind kleine Moleküle, die Monomere.

Ein Beispiel ist Ethen, mit einer Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffatomen.

Bei der Polymerisation bricht diese Doppelbindung auf.

So verbinden sich viele Moleküle zu einer langen Kette, dem Polyethen.

Bei Thermoplasten sind die Ketten nicht miteinander verbunden.

Beim Erwärmen gleiten sie aneinander vorbei. Der Kunststoff wird weich und schmilzt.

Darum lassen sie sich gut recyceln, etwa PET-Flaschen und Folien.

Bei Duroplasten sind die Ketten an vielen Stellen fest verknüpft, also eng vernetzt.

Sie bleiben auch heiß hart und schmelzen nicht.

Man nutzt sie für Steckdosen und Topfgriffe.

Bei Elastomeren gibt es nur wenige Verknüpfungen. Sie sind weitmaschig vernetzt.

Zieht man daran, strecken sich die Ketten. Danach gehen sie zurück.

Beispiele sind Gummibänder und Autoreifen.

Ein Beispiel: Eine leere PET-Flasche kommt ins Recycling.

Sie wird zerkleinert und eingeschmolzen, denn PET ist ein Thermoplast.

Daraus entstehen neue Flaschen oder Fasern.

Fassen wir zusammen.

Kunststoffe sind Polymere aus Monomeren.

Bei der Polymerisation bricht eine Doppelbindung auf.

Thermoplaste sind nicht vernetzt und schmelzbar.

Duroplaste sind eng vernetzt und bleiben hart.

Elastomere sind weitmaschig vernetzt und elastisch.

Super! Jetzt bist du dran.

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