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Stoffwechsel und Enzyme

Klasse 11–12 · Biologie · 2:15 Min.

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Das Wichtigste

  • Enzyme sind Biokatalysatoren und werden nicht verbraucht.
  • Sie senken die Aktivierungsenergie.
  • Nur das passende Substrat bindet, wie ein Schlüssel im Schloss.
  • Temperatur und pH-Wert haben ein Optimum.
  • Bei viel Substrat wird eine Sättigung erreicht.
Alles zum Nachlesen

In jeder Zelle laufen ständig Reaktionen ab. Warum geht das bei Körpertemperatur so schnell?

Du lernst, wie Enzyme arbeiten und wovon ihre Aktivität abhängt.

Stoffwechsel sind alle Reaktionen, mit denen ein Lebewesen Stoffe auf- und abbaut.

Jede Reaktion braucht zum Start Aktivierungsenergie. Ohne Hilfe ist diese Hürde hoch.

Enzyme sind Biokatalysatoren, meist Proteine. Sie senken die Aktivierungsenergie stark.

Dabei werden sie nicht verbraucht und arbeiten immer wieder.

Jedes Enzym hat eine Bindungsstelle, das aktive Zentrum.

Nur das passende Substrat bindet dort, wie ein Schlüssel im Schloss.

Kurz entsteht der Enzym-Substrat-Komplex. Dabei passt sich das Zentrum etwas an.

Das Substrat wird gespalten. Die Produkte lösen sich, das Enzym bleibt unverändert.

Die Aktivität von Enzymen hängt von den Bedingungen ab, zuerst von der Temperatur.

Wärmer heißt schneller, bis zum Optimum, beim Menschen meist um siebenunddreißig Grad.

Zu viel Hitze zerstört die räumliche Form des Proteins. Das Enzym ist denaturiert.

Auch der pH-Wert hat ein Optimum: Pepsin im Magen bei etwa pH zwei, Trypsin im Dünndarm bei etwa pH acht.

Mehr Substrat macht schneller, bis alle Enzyme besetzt sind: die Sättigung.

Ein Beispiel: die Amylase im Speichel.

Sie spaltet die lange Stärke-Kette vor allem in Maltose.

Im sauren Magen ist der pH-Wert zu niedrig, sie wird inaktiv.

Fassen wir zusammen.

Enzyme sind Biokatalysatoren und werden nicht verbraucht.

Sie senken die Aktivierungsenergie.

Nur das passende Substrat bindet, wie ein Schlüssel im Schloss.

Temperatur und pH-Wert haben ein Optimum.

Bei viel Substrat wird eine Sättigung erreicht.

Super! Jetzt bist du dran.

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