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Diffusion und Osmose

Klasse 11 · Biologie · 1:53 Min.

Das Wichtigste

  • Diffusion führt von hoher zu niedriger Konzentration.
  • Eine halbdurchlässige Membran lässt Wasser durch, Zucker nicht.
  • Bei der Osmose strömt Wasser zur Seite mit mehr Gelöstem.
  • In hypertonischer Lösung verliert eine Zelle Wasser.
  • In hypotonischer Lösung nimmt sie Wasser auf.
Alles zum Nachlesen

Warum verteilt sich ein Tropfen Tinte von selbst im ganzen Wasser?

In diesem Video lernst du Diffusion und Osmose kennen und was sie in deinen Zellen bewirken.

Alle Teilchen sind ständig in Bewegung und stoßen zufällig zusammen.

Dadurch wandern insgesamt mehr Teilchen von hoher zu niedriger Konzentration. Das ist Diffusion.

Am Ende sind sie gleichmäßig verteilt. Einen Nettostrom gibt es dann nicht mehr.

Bei Wärme bewegen sich Teilchen schneller, die Diffusion geht schneller.

Zellen sind von einer halbdurchlässigen Membran umgeben.

Kleine Wassermoleküle passen hindurch.

Größere gelöste Teilchen wie Zucker werden zurückgehalten.

Also strömt mehr Wasser zur Zuckerseite als zurück. Diese Diffusion von Wasser heißt Osmose.

Dort steigt dadurch der Pegel.

Das zeigen rote Blutzellen. In konzentrierter Salzlösung verlieren sie Wasser und schrumpfen.

In gleich konzentrierter Lösung bleiben sie unverändert. Darum nutzt man solche Lösungen für Infusionen.

In reinem Wasser nehmen sie so viel Wasser auf, dass sie platzen.

Pflanzenzellen haben eine feste Zellwand. In Salzlösung löst sich der Zellinhalt von der Wand. Das heißt Plasmolyse.

Die Zellwand selbst bleibt stehen.

In Wasser drückt die Zelle prall gegen die Wand. Dieser Druck heißt Turgor.

Darum werden gesalzene Gurkenscheiben weich.

Fassen wir zusammen.

Diffusion führt von hoher zu niedriger Konzentration.

Bei der Osmose strömt Wasser durch eine Membran zur Seite mit mehr Gelöstem.

Darum schrumpft eine Zelle in Salzlösung und platzt in reinem Wasser.

Super! Jetzt bist du dran.

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