Salze
Klasse 8–9 · Chemie · 2:20 Min.
Das Wichtigste
- Ionen entstehen, wenn Atome Elektronen abgeben oder aufnehmen.
- Im Ionengitter wechseln sich positive und negative Ionen ab.
- Kochsalz ist Natriumchlorid, NaCl, im Verhältnis eins zu eins.
- Salze haben hohe Schmelztemperaturen und sind spröde.
- Strom leiten sie nur gelöst oder geschmolzen.
Alles zum Nachlesen
Warum ist Kochsalz ein harter Kristall und löst sich trotzdem in Wasser auf?
In diesem Video lernst du, wie Salze aufgebaut sind und welche Eigenschaften sie haben.
Kochsalz entsteht aus Natrium und Chlor. Ein Natriumatom hat außen nur ein Elektron.
Einem Chloratom fehlt außen genau ein Elektron zur stabilen Achterschale.
Darum gibt Natrium sein Elektron ab und wird positiv geladen.
Chlor nimmt das Elektron auf und wird negativ geladen.
Geladene Teilchen heißen Ionen. Salze bestehen aus positiven und negativen Ionen.
Im Kochsalz ziehen sich unzählige Natrium- und Chlorid-Ionen an.
Sie ordnen sich regelmäßig an: Jedes Ion ist von Ionen mit der anderen Ladung umgeben.
Im Raum hat jedes Ion sechs solche Nachbarn. Das nennt man ein Ionengitter.
Auf jedes Natrium-Ion kommt ein Chlorid-Ion. Daher die Formel NaCl.
Die Anziehung ist sehr stark: Kochsalz schmilzt erst bei achthunderteins Grad Celsius.
Salze sind hart, aber spröde. Ein Schlag verschiebt die Schichten des Gitters.
Dann liegen gleiche Ladungen nebeneinander. Sie stoßen sich ab, und der Kristall bricht.
Als Feststoff leiten Salze keinen Strom, denn die Ionen sitzen fest im Gitter.
Geschmolzen oder gelöst sind die Ionen beweglich und leiten den Strom.
Magnesium bildet zweifach positive, Sauerstoff zweifach negative Ionen. Das Salz heißt MgO.
Calcium-Ionen sind zweifach positiv, Chlorid-Ionen einfach negativ. Also: CaCl zwei.
Die Regel: In einem Salz gleichen sich die Ladungen immer aus.
Fassen wir zusammen.
Ionen entstehen, wenn Atome Elektronen abgeben oder aufnehmen.
Im Ionengitter wechseln sich positive und negative Ionen ab.
Kochsalz ist Natriumchlorid, NaCl, im Verhältnis eins zu eins.
Salze haben hohe Schmelztemperaturen und sind spröde.
Strom leiten sie nur gelöst oder geschmolzen.
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