Radioaktivität
Klasse 9 · Physik · 2:10 Min.
Das Wichtigste
- Instabile Kerne zerfallen und senden dabei Strahlung aus.
- Alphastrahlung sind Heliumkerne, Papier hält sie auf.
- Betastrahlung sind Elektronen, Aluminium hält sie auf.
- Gammastrahlung ist eine Welle, Blei schwächt sie.
- Nach einer Halbwertszeit ist die Hälfte der Kerne zerfallen.
Alles zum Nachlesen
Manche Atomkerne zerfallen von selbst. Was passiert dabei?
Hier lernst du die drei Strahlungsarten und die Halbwertszeit kennen.
Ein Atomkern besteht aus Protonen und Neutronen.
Instabile Kerne zerfallen irgendwann.
Dabei senden sie Strahlung aus.
Sie ist unsichtbar, ein Geigerzähler misst sie.
Bei Alphastrahlung stößt der Kern einen Heliumkern aus: zwei Protonen, zwei Neutronen.
Die Massenzahl sinkt um vier, die Ordnungszahl um zwei.
So wird Radium zu Radon.
Bei Betastrahlung wird im Kern ein Neutron zum Proton.
Dabei fliegt ein schnelles Elektron heraus.
Die Ordnungszahl steigt um eins.
So wird aus Kohlenstoff vierzehn Stickstoff vierzehn.
Gammastrahlung ist keine Teilchenstrahlung, sondern eine energiereiche Welle.
Der Kern gibt nur Energie ab, seine Teilchenzahlen bleiben gleich.
Alphastrahlung stoppt schon ein Blatt Papier.
Betastrahlung halten einige Millimeter Aluminium auf.
Gammastrahlung schwächt erst dickes Blei oder Beton.
Wann ein Kern zerfällt, ist Zufall. Bei vielen Kernen gilt eine Regel.
Nach einer Halbwertszeit ist die Hälfte zerfallen.
Nach zwei Halbwertszeiten ist nur noch ein Viertel übrig.
Nach dreien noch ein Achtel.
Iod hunderteinunddreißig hat eine Halbwertszeit von etwa acht Tagen.
Fassen wir zusammen.
Instabile Kerne zerfallen und senden dabei Strahlung aus.
Alphastrahlung sind Heliumkerne, Papier hält sie auf.
Betastrahlung sind Elektronen, Aluminium hält sie auf.
Gammastrahlung ist eine Welle, Blei schwächt sie.
Nach einer Halbwertszeit ist die Hälfte der Kerne zerfallen.
Super! Jetzt bist du dran.
