Freier Fall
Klasse 9 · Physik · 2:05 Min.
Das Wichtigste
- Beim freien Fall wirkt nur die Gewichtskraft.
- Der Körper wird gleichmäßig schneller, mit g gleich neun Komma acht eins Meter pro Sekunde zum Quadrat.
- Die Geschwindigkeit ist g mal t.
- Der Fallweg ist ein halb g t Quadrat.
- Der Luftwiderstand bremst den Fall.
Alles zum Nachlesen
Warum wird ein fallender Stein immer schneller?
In diesem Video lernst du die Fallgesetze und die Rolle der Luft kennen.
Ein Körper fällt frei, wenn nur seine Gewichtskraft auf ihn wirkt.
Diese Kraft bleibt gleich, deshalb wird er gleichmäßig schneller.
Die Fallbeschleunigung g beträgt bei uns etwa neun Komma acht eins Meter pro Sekunde zum Quadrat.
Die Geschwindigkeit wächst also in jeder Sekunde gleich stark: v ist g mal t.
Der Fallweg wächst viel schneller: s ist ein halb mal g mal t Quadrat.
Nach einer Sekunde ist der Körper knapp fünf Meter gefallen.
Nach zwei Sekunden sind es schon fast zwanzig Meter, also viermal so viel.
Nach drei Sekunden über vierundvierzig Meter, neunmal so viel.
Beispiel: Ein Stein fällt zwei Sekunden lang von einer Brücke. Wir setzen ein.
Er fällt also ungefähr neunzehn Komma sechs Meter tief.
Seine Geschwindigkeit ist g mal zwei Sekunden.
Das sind etwa neunzehn Komma sechs Meter pro Sekunde, rund einundsiebzig Kilometer pro Stunde.
In Wirklichkeit bremst die Luft. Der Luftwiderstand wird größer, je schneller ein Körper fällt.
Bei der leichten Feder bremst er stark. Sie fällt viel langsamer als ein Stein.
Im luftleeren Raum fallen dagegen alle Körper gleich schnell, egal wie schwer sie sind.
Ist der Widerstand so groß wie die Gewichtskraft, bleibt die Geschwindigkeit gleich.
Fassen wir zusammen.
Beim freien Fall wird ein Körper gleichmäßig schneller, mit g gleich neun Komma acht eins Meter pro Sekunde zum Quadrat.
Die Geschwindigkeit ist g mal t.
Der Fallweg ist ein halb g t Quadrat.
Super! Jetzt bist du dran.
