Metallzeit
Klasse 6 · Geschichte · 1:56 Min.
Das Wichtigste
- Nach der Steinzeit kamen Kupfer, Bronze und Eisen.
- Bronze ist eine Mischung aus Kupfer und Zinn.
- Seltene Rohstoffe führten zu Handel über weite Wege.
- Es gab Spezialisten, Reiche und Arme.
Alles zum Nachlesen
Was kam eigentlich nach der Steinzeit?
In diesem Video lernst du die Metallzeit kennen: die Zeit von Kupfer, Bronze und Eisen.
Lange gab es Werkzeuge nur aus Stein, Holz und Knochen. Ab etwa viertausend vor Christus kam in Mitteleuropa Kupfer dazu.
Ab etwa zweitausendzweihundert vor Christus begann die Bronzezeit.
Ab etwa achthundert vor Christus folgte die Eisenzeit.
Zusammen nennt man diese Zeit die Metallzeit.
Kupfer ist weich. Darum mischte man es mit etwas Zinn.
So entsteht Bronze. Sie ist viel härter als Kupfer.
Flüssige Bronze goss man in Formen, etwa für Beile oder Schmuck.
Kupfer und vor allem Zinn gibt es nur an wenigen Orten.
Händler brachten die Metalle über weite Wege zu den Werkstätten.
Bezahlt wurde mit Tauschwaren, zum Beispiel Bernstein oder Salz.
Dann kam das Eisen. Eisenerz gibt es fast überall.
Man braucht aber ein sehr heißes Feuer in einem Ofen aus Lehm.
Bald hatten auch Bauern Werkzeuge aus Eisen, zum Beispiel Sicheln.
Auch das Zusammenleben änderte sich. Die meisten Menschen blieben Bauern.
Es gab aber immer mehr Spezialisten: Bergleute, Schmiede und Händler.
Wer Metall und Handel beherrschte, wurde reich und mächtig. Das zeigen reiche Gräber.
Viele Siedlungen bekamen schützende Wälle.
Fassen wir zusammen.
Nach der Steinzeit kamen Kupfer, Bronze und Eisen.
Bronze ist eine Mischung aus Kupfer und Zinn.
Seltene Rohstoffe führten zu Handel über weite Wege.
Es gab Spezialisten, Reiche und Arme.
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