Frühe Hochkulturen
Klasse 6 · Geschichte · 2:15 Min.
Das Wichtigste
- Die ersten Hochkulturen entstanden an großen Flüssen.
- Durch Bewässerung ernteten die Bauern mehr und legten Vorräte an.
- Die Menschen teilten sich die Arbeit, und es entstanden Städte.
- Herrscher lenkten die ersten Staaten.
- Die Sumerer erfanden die Keilschrift.
Alles zum Nachlesen
Wo entstanden die ersten Städte und die erste Schrift der Welt?
Hier lernst du, was eine Hochkultur ist.
Vor über fünftausend Jahren entstanden die ersten Hochkulturen an großen Flüssen.
Eine war Mesopotamien, das Land zwischen Euphrat und Tigris, im heutigen Irak.
Auch am Nil in Ägypten, am Indus und am Gelben Fluss in China gab es frühe Hochkulturen.
Die Flüsse brachten Wasser und fruchtbaren Schlamm. Über Kanäle kam das Wasser auf die Felder.
So ernteten die Bauern mehr, als sie selbst brauchten. Es gab Vorräte.
Nun mussten nicht alle Bauern sein. Es gab Handwerker, Händler, Priester und Schreiber.
Aus Dörfern wurden Städte wie Uruk oder Ur. In der Mitte stand oft ein Stufentempel: die Zikkurat.
Könige und Priester lenkten die Städte. Sie verlangten Abgaben und erließen Gesetze.
So entstanden die ersten Staaten.
Um Ernten und Abgaben festzuhalten, erfanden die Sumerer in Mesopotamien die Schrift.
Mit einem Griffel aus Schilf drückten sie Zeichen in weichen Ton.
Die Zeichen sehen aus wie kleine Keile. Darum heißt diese Schrift Keilschrift.
Prüfen wir Ägypten. Auch dort lebten die Menschen an einem großen Fluss, dem Nil.
Es gab Städte, Handwerker und riesige Bauwerke wie die Pyramiden.
An der Spitze des Staates stand der Pharao.
Und sie hatten eine Schrift, die Hieroglyphen. Ägypten war also eine Hochkultur.
Fassen wir zusammen.
Die ersten Hochkulturen entstanden an großen Flüssen.
Durch Bewässerung ernteten die Bauern mehr und legten Vorräte an.
Die Menschen teilten sich die Arbeit, und es entstanden Städte.
Herrscher lenkten die ersten Staaten.
Die Sumerer erfanden die Keilschrift.
Super! Jetzt bist du dran.