Die alten Griechen
Klasse 6 · Geschichte · 2:10 Min.
Das Wichtigste
- Im alten Griechenland gab es viele Stadtstaaten. Ein Stadtstaat heißt Polis.
- In Athen entstand die Demokratie, die Herrschaft des Volkes.
- Mitbestimmen durften aber nur freie Männer, keine Frauen und keine Sklaven.
- In Olympia feierten die Griechen alle vier Jahre Spiele zu Ehren von Zeus.
Alles zum Nachlesen
Solche Tempel bauten die Griechen vor etwa zweitausendfünfhundert Jahren. Wie lebten sie damals?
In diesem Video lernst du die Polis, Athen und die Olympischen Spiele kennen.
Damals gab es keinen gemeinsamen Staat Griechenland, sondern viele kleine Städte.
Berge und das Meer trennten die Gegenden voneinander.
Eine solche Stadt mit ihrem Umland nennt man Polis, also Stadtstaat.
Jede Polis hatte eigene Gesetze, ein eigenes Heer und eigene Feste.
Auf einem Hügel lag die Akropolis mit den Tempeln der Götter.
Unten lag die Agora, der Marktplatz zum Handeln und Reden.
Die bekannteste Polis war Athen. Dort entstand die Demokratie.
Das Wort bedeutet: Herrschaft des Volkes. Die Bürger trafen sich in der Volksversammlung.
Dort stimmten sie über Gesetze, Krieg und Frieden ab, oft mit Handzeichen.
Aber nicht alle durften mitmachen. Frauen, Sklaven und Fremde blieben ausgeschlossen.
Nur freie Männer, deren Eltern aus Athen stammten, waren Bürger.
Doch alle Griechen hatten die gleichen Götter und die gleiche Sprache.
Ein Beispiel ist das große Fest in Olympia, zu Ehren des Gottes Zeus.
Alle vier Jahre kamen Sportler aus vielen Städten zu den Olympischen Spielen. Sie liefen um die Wette, rangen und fuhren Wagenrennen.
Der Sieger bekam einen Kranz aus Olivenzweigen. Das war eine große Ehre.
Fassen wir zusammen.
Im alten Griechenland gab es viele Stadtstaaten. Ein Stadtstaat heißt Polis.
In Athen entstand die Demokratie, die Herrschaft des Volkes.
Mitbestimmen durften aber nur freie Männer, keine Frauen und keine Sklaven.
In Olympia feierten die Griechen alle vier Jahre Spiele zu Ehren von Zeus.
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