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Metallbindung

Klasse 9 · Chemie · 1:55 Min.

Das Wichtigste

  • Im Metall bilden positive Atomrümpfe ein Gitter.
  • Dazwischen bewegen sich die Elektronen frei, als Elektronengas.
  • Die Anziehung zwischen Rümpfen und Elektronen ist die Metallbindung.
  • Die beweglichen Elektronen leiten Strom und Wärme.
  • Schichten können gleiten, deshalb sind Metalle verformbar.
Alles zum Nachlesen

Warum leiten Metalle Strom, und warum kann man sie verbiegen, ohne dass sie zerbrechen?

Die Antwort liegt in der Metallbindung. Hier lernst du das Modell und was daraus folgt.

Metallatome haben nur wenige Außenelektronen, Magnesium zum Beispiel zwei.

Im Metall geben die Atome diese Elektronen ab. Übrig bleiben positiv geladene Atomrümpfe, fest angeordnet in einem Gitter.

Die abgegebenen Elektronen bewegen sich frei zwischen den Rümpfen. Man spricht vom Elektronengas.

Die positiven Rümpfe und die negativen Elektronen ziehen sich an. Das ist die Metallbindung.

Legt man eine Spannung an, wandern die freien Elektronen zum Pluspol. Deshalb leiten Metalle Strom.

Wird ein Metall an einer Stelle erhitzt, schwingen die Teilchen stärker und geben die Bewegung schnell weiter.

Wirkt eine Kraft, gleiten ganze Schichten aneinander vorbei. Das Elektronengas hält sie trotzdem zusammen.

Die freien Elektronen nehmen Licht auf und geben es sofort wieder ab. So entsteht der typische Glanz.

Zum Vergleich ein Salzkristall: Dort wechseln sich positive und negative Ionen ab.

Verschiebt man eine Schicht, liegen plötzlich gleiche Ladungen übereinander.

Sie stoßen sich ab, und der Kristall bricht. Salze sind spröde, Metalle dagegen verformbar.

Fassen wir zusammen.

Im Metall bilden positive Atomrümpfe ein Gitter.

Dazwischen bewegen sich die Elektronen frei, als Elektronengas.

Die Anziehung zwischen Rümpfen und Elektronen ist die Metallbindung.

Die beweglichen Elektronen leiten Strom und Wärme.

Schichten können gleiten, deshalb sind Metalle verformbar.

Super! Jetzt bist du dran.

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