Latein: konsonantische Konjugation
Klasse 7 · Latein · 2:27 Min.
Das Wichtigste
- Der Stamm endet auf einen Konsonanten, zum Beispiel reg.
- Zwischen Stamm und Endung steht meist der Bindevokal i, vor nt ein u.
- In der ich-Form gibt es keinen Bindevokal: rego.
- Die Endungen sind o, s, t, mus, tis und nt.
- Der Infinitiv endet auf ere mit kurzem e.
Alles zum Nachlesen
Regere heißt lenken. Aber wie heißt ich lenke, du lenkst oder sie lenken?
In diesem Video lernst du die Präsensformen der konsonantischen Konjugation.
Hier endet der Wortstamm auf einen Konsonanten, also einen Mitlaut.
Bei regere ist das der Buchstabe g. Der Stamm heißt also reg.
Achtung: Das e in regere ist kurz. Bei monere aus der e-Konjugation ist es lang.
Genauso gehen mittere, scribere und legere.
Reg und s direkt hintereinander wären schwer auszusprechen.
Deshalb kommt ein Bindevokal dazwischen. Meistens ist das ein i.
Aus reg, i und s wird regis, du lenkst.
Vor der Endung nt steht dagegen ein u: regunt, sie lenken.
Und in der ich-Form gibt es gar keinen Bindevokal: rego, ich lenke.
Jetzt alles zusammen. Im Singular: rego, ich lenke, regis, du lenkst, regit, er, sie oder es lenkt.
Im Plural: regimus, wir lenken, regitis, ihr lenkt, regunt, sie lenken.
Die Personalendungen kennst du schon: o, s, t, mus, tis und nt.
Der Bindevokal ist gelb markiert. Überall steht ein i, nur bei regunt ein u.
Jetzt ein Beispiel. Übersetze den Satz: Pueri librum legunt.
Legunt kommt von legere, lesen: Stamm leg, Bindevokal u, Endung nt.
Die Endung nt zeigt: Mehrere tun etwas, hier die pueri, die Jungen.
Der Satz heißt also: Die Jungen lesen ein Buch.
Fassen wir zusammen.
Der Stamm endet auf einen Konsonanten, zum Beispiel reg.
Zwischen Stamm und Endung steht meist der Bindevokal i, vor nt ein u. Nur rego hat keinen.
Die Endungen sind o, s, t, mus, tis und nt.
Super! Jetzt bist du dran.
