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USA und Kanada

Klasse 8 · Erdkunde · 3:16 Min.

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Das Wichtigste

  • Die Großlandschaften Nordamerikas verlaufen in Streifen von Norden nach Süden.
  • Im Westen liegen die Kordilleren, im Osten die Appalachen.
  • Dazwischen liegen die Great Plains und das Zentrale Tiefland.
  • Weil keine Gebirge quer liegen, strömen kalte und warme Luftmassen weit über den Kontinent.
  • Wichtige Wirtschaftsräume sind die Belts, Hightech-Regionen und Kanadas Rohstoffe.
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Hohe Gebirge, endlose Ebenen und Wetter, das in wenigen Stunden umschlägt: Was prägt Nordamerika?

Wir schauen uns die USA und Kanada an: ihre Großlandschaften, ihr Klima und ihre Wirtschaft.

Kanada ist nach Russland das zweitgrößte Land der Erde.

Die USA sind fast genauso groß.

Aber in den USA leben über dreihundertdreißig Millionen Menschen, in Kanada nur rund vierzig Millionen.

Die meisten Kanadier wohnen im milderen Süden, nicht weit von der Grenze zu den USA.

Die Großlandschaften verlaufen wie Streifen von Norden nach Süden. Das zeigt ein Schnitt von West nach Ost.

Im Westen liegen die Kordilleren, ein junges Hochgebirge mit den Rocky Mountains.

Östlich davon folgen die Great Plains, weite, trockene Ebenen mit Viehzucht und Weizenfeldern.

In der Mitte liegt das Zentrale Tiefland mit dem Mississippi, dem längsten Strom Nordamerikas.

Im Osten erheben sich die Appalachen, ein altes, abgetragenes Mittelgebirge. Davor liegt eine flache Küstenebene.

Weiter im Norden, rund um die Hudsonbucht, liegt der Kanadische Schild: sehr altes Gestein, von der Eiszeit abgeschliffen, mit unzähligen Seen.

Nordamerika reicht vom Nordpolarmeer bis fast in die Tropen. Darum gibt es dort Klimazonen von polar bis subtropisch.

Die großen Gebirge verlaufen von Norden nach Süden. Zwischen ihnen gibt es keine Barriere quer zum Kontinent.

So kann kalte Polarluft ungehindert weit nach Süden strömen. Dann gibt es Schneestürme, die Blizzards.

Umgekehrt gelangt feuchtwarme Luft vom Golf von Mexiko weit nach Norden.

Wo die Luftmassen aufeinandertreffen, entstehen heftige Gewitter und Tornados.

Zum Schluss die Wirtschaftsräume. Im Nordosten liegt der alte Industriegürtel, der Manufacturing Belt. Viele Fabriken haben dort geschlossen, man spricht vom Rust Belt.

Im Süden und Westen wächst der Sun Belt mit Hightech, Luft- und Raumfahrt. Viele Menschen ziehen dorthin.

In Kalifornien liegt das Silicon Valley mit großen Computer- und Internetfirmen.

Im Mittleren Westen liegt der Corn Belt: Hier wachsen Mais und Sojabohnen, oft als Futter für Schweine.

In den Great Plains und der kanadischen Prärie wird vor allem Weizen angebaut.

Kanada ist reich an Rohstoffen: Holz, Erdöl, Erze und Wasserkraft.

Fassen wir zusammen.

Die Großlandschaften Nordamerikas verlaufen in Streifen von Norden nach Süden.

Im Westen liegen die Kordilleren, im Osten die Appalachen.

Dazwischen liegen die Great Plains und das Zentrale Tiefland.

Weil keine Gebirge quer liegen, strömen kalte und warme Luftmassen weit über den Kontinent.

Wichtige Wirtschaftsräume sind die Belts, Hightech-Regionen und Kanadas Rohstoffe.

Super! Jetzt bist du dran.

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