Tourismus
Klasse 6 · Erdkunde · 2:18 Min.
Das Wichtigste
- Tourismus heißt: Reisen in der Freizeit, um sich zu erholen.
- Er bringt einer Region Arbeitsplätze und Geld.
- Verkehr, Hotels und Pisten belasten aber Natur und Klima.
- Für die Einheimischen kann das Leben teurer werden.
- Sanfter Tourismus schont die Natur und die Menschen vor Ort.
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Ferien! Viele Menschen reisen in die Berge, ans Meer oder in Städte. Was bedeutet das für diese Orte?
In diesem Video lernst du, was Tourismus ist und welche Folgen er hat.
Reisen Menschen in der Freizeit an einen anderen Ort, um sich zu erholen, nennt man das Tourismus oder Fremdenverkehr.
Die Reisenden nennt man Touristen.
Schauen wir uns ein Dorf in den Alpen an. Früher lebten hier vor allem Bauern.
Jetzt kommen jedes Jahr viele Gäste. Sie brauchen Hotels, Restaurants und Skilifte.
So entstehen Arbeitsplätze, zum Beispiel im Hotel oder in der Skischule.
Das Dorf verdient Geld, zum Beispiel für Straßen oder ein Schwimmbad.
Doch es gibt auch Probleme. Viele Gäste kommen mit Auto oder Flugzeug. Das belastet Luft und Klima.
Für Skipisten und Hotels werden Wälder abgeholzt und Wiesen bebaut.
Es gibt mehr Müll und Lärm. Und in der Hauptsaison ist das Dorf überfüllt.
Auch Wohnungen und Lebensmittel werden teurer, weil die Gäste viel bezahlen. Das trifft die Menschen, die hier leben.
Geht das auch anders? Ja! Sanfter Tourismus schont die Natur und die Menschen vor Ort.
Die Gäste reisen mit Bus und Bahn an statt mit dem Auto.
Sie wohnen in kleinen Pensionen und essen, was in der Region wächst.
Und sie wandern auf Wegen, statt neue Pisten zu fordern.
So haben Gäste und Einheimische lange etwas von der schönen Landschaft.
Fassen wir zusammen.
Tourismus heißt: Reisen in der Freizeit, um sich zu erholen.
Er bringt einer Region Arbeitsplätze und Geld.
Verkehr, Hotels und Pisten belasten aber Natur und Klima.
Für die Einheimischen kann das Leben teurer werden.
Sanfter Tourismus schont die Natur und die Menschen vor Ort.
Super! Jetzt bist du dran.