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Romanik und Gotik

Klasse 7 · Kunst · 2:09 Min.

Das Wichtigste

  • Romanik: Rundbögen, dicke Mauern und kleine Fenster.
  • Gotik: Spitzbögen, hohe Türme und große bunte Fenster.
  • Strebebögen und Strebepfeiler stützen gotische Wände von außen.
  • Die Romanik ist älter, danach kam die Gotik.
Alles zum Nachlesen

Woran erkennst du, wie alt eine Kirche aus dem Mittelalter ist?

In diesem Video lernst du, wie du Romanik und Gotik unterscheidest.

Die Romanik ist älter. Sie dauerte etwa von tausend bis zwölfhundertfünfzig.

Typisch ist der Rundbogen: ein Halbkreis über Türen und Fenstern.

Die Mauern sind sehr dick, denn sie tragen die schweren Gewölbe aus Stein.

Darum sind die Fenster klein, und innen ist es eher dunkel.

Romanische Kirchen wirken wuchtig wie eine Burg, zum Beispiel der Dom zu Speyer.

Die Gotik kam aus Frankreich. Bei uns baute man etwa von zwölfhundertfünfzig bis fünfzehnhundert gotisch.

Typisch ist der Spitzbogen. Er läuft oben spitz zusammen.

Gotische Kirchen sind sehr hoch, mit spitzen Türmen, die zum Himmel zeigen.

Bunte Glasfenster lassen viel Licht hinein. Über dem Eingang sitzt oft eine Rosette.

Doch wie halten so hohe, dünne Wände mit großen Fenstern?

Das schwere Gewölbe drückt die Wände nach außen.

Strebebögen und Strebepfeiler fangen die Kraft außen auf und leiten sie in den Boden.

So brauchen die Wände weniger Stein, und es entsteht Platz für große Fenster.

Ein Beispiel: Du stehst vor dem Kölner Dom. Ist er romanisch oder gotisch?

Schau zuerst auf die Bögen der Fenster und Türen: Sie sind spitz.

Dann auf die Türme: Sie sind hoch und schlank.

Also ist der Kölner Dom eine gotische Kirche.

Fassen wir zusammen.

Romanik: Rundbögen, dicke Mauern und kleine Fenster.

Danach kam die Gotik: Spitzbögen, hohe Türme und große bunte Fenster.

Strebebögen und Strebepfeiler stützen gotische Wände von außen.

Super! Jetzt bist du dran.

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