Kunst der Renaissance und des Barock
Klasse 8 · Kunst · 2:33 Min.
Das Wichtigste
- Die Renaissance dauert etwa von vierzehnhundert bis sechzehnhundert.
- Typisch sind Zentralperspektive, Symmetrie und Harmonie.
- Der Barock folgt bis etwa siebzehnhundertfünfzig.
- Typisch sind Bewegung, Hell-Dunkel-Kontraste und Pracht.
- Als Faustregel hilft dir die Frage: Wirkt das Bild ruhig oder dramatisch?
Alles zum Nachlesen
Woran erkennst du, ob ein Gemälde aus der Renaissance oder aus dem Barock stammt?
Hier lernst du die Merkmale beider Epochen und bekannte Künstler kennen.
Die Renaissance beginnt um vierzehnhundert in Italien und reicht bis etwa sechzehnhundert.
Renaissance heißt Wiedergeburt: Man entdeckt die Kunst der Antike neu. Leonardo malt das Abendmahl, Michelangelo die Decke der Sixtinischen Kapelle.
Danach folgt bis etwa siebzehnhundertfünfzig der Barock, mit Rembrandts Nachtwache und dem Schloss Versailles.
Eine große Erfindung der Renaissance ist die Zentralperspektive.
Alle Linien, die in die Tiefe führen, laufen in einem Punkt zusammen, dem Fluchtpunkt.
Was weiter weg ist, wird kleiner. So wirkt ein flaches Bild plötzlich räumlich.
Typisch für die Renaissance sind Ruhe, Ordnung und Harmonie.
Bilder sind oft symmetrisch aufgebaut, zum Beispiel als Dreieck um eine Mittelachse.
Der Mensch steht im Mittelpunkt und wird naturgetreu gemalt.
Im Barock wird die Kunst bewegt und dramatisch, mit schrägen Linien.
Starke Hell-Dunkel-Kontraste lenken den Blick wie ein Scheinwerfer.
Prunk und Pracht zeigen die Macht von Kirche und Königen, etwa im Schloss Versailles.
Bekannte Künstler der Renaissance sind Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael, in Deutschland Albrecht Dürer.
Im Barock malen Caravaggio, Rubens und Rembrandt, dazu kommt der Bildhauer Bernini.
Im Vergleich: Die Renaissance ist ruhig und symmetrisch, der Barock bewegt.
Das Licht ist in der Renaissance gleichmäßig, im Barock voller Gegensätze.
Die Renaissance wirkt harmonisch, der Barock voller Gefühl und Pracht.
Fassen wir zusammen.
Die Renaissance, etwa vierzehnhundert bis sechzehnhundert, steht für Zentralperspektive, Symmetrie und Harmonie.
Der Barock, bis etwa siebzehnhundertfünfzig, steht für Bewegung, Hell-Dunkel-Kontraste und Pracht.
Als Faustregel hilft dir die Frage: Wirkt das Bild ruhig oder dramatisch?
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