Die Oper
Klasse 6 · Musik · 2:15 Min.
Das Wichtigste
- Eine Oper ist ein Theaterstück, in dem gesungen wird.
- Das Orchester begleitet die Sängerinnen und Sänger.
- In der Arie zeigt eine Figur ihre Gefühle.
- Im Rezitativ geht die Handlung weiter.
Alles zum Nachlesen
Kennst du ein Theaterstück, in dem alle singen? Das ist eine Oper.
In diesem Video lernst du, was eine Oper ist und was Arie und Rezitativ bedeuten.
Eine Oper ist ein Theaterstück mit Musik. Sie erzählt eine Geschichte auf der Bühne.
Sängerinnen und Sänger spielen die Rollen und singen ihren Text.
Unten im Orchestergraben spielt das Orchester. Der Dirigent leitet alle zusammen.
Oft beginnt eine Oper mit der Ouvertüre. Das ist ein Musikstück nur für das Orchester.
Den Text einer Oper nennt man Libretto.
In der Oper gibt es zwei wichtige Arten zu singen. Die erste ist die Arie.
Eine Arie singt meist eine Person allein, mit einer großen, schwingenden Melodie.
Darin zeigt eine Figur ihre Gefühle, zum Beispiel Liebe, Wut oder Trauer.
Während der Arie steht die Handlung still.
Die zweite Art ist das Rezitativ.
Hier wird schnell und fast wie beim Sprechen gesungen, mit vielen Tönen auf ähnlicher Höhe.
Im Rezitativ geht die Handlung weiter: Die Figuren reden miteinander, und es passiert etwas.
Oft spielt dazu nur ein Cembalo ein paar Akkorde.
Ein berühmtes Beispiel ist Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie wurde siebzehnhunderteinundneunzig in Wien uraufgeführt.
Prinz Tamino soll Pamina befreien. Dabei hilft ihm eine Flöte mit Zauberkraft.
Mit dabei ist der lustige Vogelfänger Papageno.
Berühmt ist eine Arie der Königin der Nacht. Sie hat sehr hohe Töne.
Die Zauberflöte ist ein Singspiel: Statt Rezitativen wird zwischen den Liedern auch gesprochen.
Fassen wir zusammen.
Eine Oper ist ein Theaterstück, in dem gesungen wird.
Das Orchester begleitet die Sängerinnen und Sänger.
In der Arie zeigt eine Figur ihre Gefühle.
Im Rezitativ geht die Handlung weiter.
Super! Jetzt bist du dran.