Bilder einer Ausstellung
Klasse 6 · Musik · 2:27 Min.
Das Wichtigste
- Mussorgsky schrieb das Stück achtzehnhundertvierundsiebzig für Klavier.
- Die Musik beschreibt Bilder seines Freundes Hartmann.
- Die Promenade zeigt den Besucher, der von Bild zu Bild geht.
- Jedes Bild hat seine eigene Musik.
- Berühmt ist die Orchesterfassung von Ravel.
Alles zum Nachlesen
Kann man Bilder hören?
In diesem Video lernst du das Musikstück Bilder einer Ausstellung kennen.
Modest Mussorgsky war ein russischer Komponist.
Sein Freund Viktor Hartmann war Maler und Architekt.
Nach seinem Tod besuchte Mussorgsky eine Ausstellung seiner Bilder.
Achtzehnhundertvierundsiebzig schrieb er dazu ein Klavierstück: zu zehn Bildern je ein Musikstück.
Zwischen den Bildern hört man immer wieder die Promenade. Das heißt Spaziergang.
Die Musik zeigt den Besucher, der von Bild zu Bild geht.
Der Takt wechselt zwischen fünf und sechs Schlägen, wie ein etwas ungleichmäßiges Gehen.
Die Promenade klingt jedes Mal etwas anders, je nach Stimmung.
Beim Ballett der Küken in ihren Eierschalen klingt die Musik hoch und flink, wie Piepsen.
Bydło ist ein schwerer Ochsenkarren. Die Musik ist tief, langsam und stampfend.
Baba-Jaga ist eine Hexe aus russischen Märchen. Ihre Musik klingt wild und unheimlich.
Zum Schluss kommt das große Tor von Kiew: feierlich und laut, wie mit Glocken.
Später wurde das Klavierstück für Orchester bearbeitet.
Am bekanntesten ist die Fassung von Maurice Ravel aus dem Jahr neunzehnhundertzweiundzwanzig.
So bekommen die Bilder noch mehr Klangfarben.
Fassen wir zusammen.
Mussorgsky schrieb das Stück achtzehnhundertvierundsiebzig für Klavier.
Jedes Bild seines Freundes Hartmann hat eigene Musik, dazwischen geht man auf der Promenade.
Berühmt ist die Orchesterfassung von Ravel.
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