Nordseeküste und Wattenmeer
Klasse 5–6 · Erdkunde · 2:05 Min.
Das Wichtigste
- Ebbe und Flut wechseln sich ab. Sie heißen Gezeiten.
- Bei Ebbe fällt das Watt trocken. Dort leben viele Tiere.
- Deiche schützen das flache Land vor Sturmfluten.
- Das Wattenmeer ist ein Nationalpark.
Alles zum Nachlesen
An der Nordsee ist das Meer manchmal einfach weg. Wohin verschwindet es?
In diesem Video lernst du die Nordseeküste kennen: Gezeiten, Wattenmeer und Deich.
An der Nordsee steigt das Wasser langsam an. Das ist die Flut.
Danach fließt das Wasser wieder ab. Das ist die Ebbe.
Etwa alle sechs Stunden wechseln Ebbe und Flut. Zusammen heißen sie Gezeiten.
Verursacht werden sie vor allem von der Anziehungskraft des Mondes.
Bei Ebbe fällt der Meeresboden trocken. Diesen Boden nennt man Watt.
Im Watt bleiben Rinnen mit Wasser zurück. Das sind Priele.
Im Schlick leben viele Tiere, zum Beispiel Wattwürmer, Muscheln und Krebse.
Davon fressen Millionen Zugvögel, die hier eine Rast machen.
Hinter dem Watt schützt ein Deich das flache Land.
Bei einer Sturmflut drückt der Wind das Wasser sehr hoch. Der Deich hält es zurück.
Zum Meer hin ist der Deich flach. So laufen die Wellen sanft aus.
Schafe halten das Gras kurz und treten den Boden fest.
Das Wattenmeer ist ein Nationalpark und gehört zum Weltnaturerbe.
Hier haben Tiere und Pflanzen Vorrang. Manche Bereiche darf man nicht betreten.
Ein Beispiel: Eine Familie will bei Ebbe weit hinaus ins Watt wandern.
Doch die Flut kommt schnell zurück, und die Priele füllen sich zuerst.
Darum wandert man nur mit einer Wattführerin oder einem Wattführer.
Fassen wir zusammen.
Ebbe und Flut wechseln sich ab. Sie heißen Gezeiten.
Bei Ebbe fällt das Watt trocken. Dort leben viele Tiere.
Deiche schützen das flache Land vor Sturmfluten.
Das Wattenmeer ist ein Nationalpark.
Super! Jetzt bist du dran.