Die Mitose
Klasse 9–10 · Biologie · 3:19 Min.
Das Wichtigste
- Zellteilung brauchst du zum Wachsen und um alte Zellen zu ersetzen.
- Vor der Mitose besteht jedes Chromosom aus zwei Chromatiden, verbunden am Zentromer.
- Die Mitose hat vier Phasen: Prophase, Metaphase, Anaphase und Telophase.
- Die Spindelfasern trennen die Chromatiden und ziehen sie zu den Polen.
- Am Ende gibt es zwei erbgleiche Tochterzellen.
Alles zum Nachlesen
Du bist aus einer einzigen Zelle entstanden und hast heute Billionen davon. Wie bekommt jede neue Zelle die komplette Erbinformation?
In diesem Video lernst du die Mitose kennen. So teilt sich eine Zelle, ohne dass Erbinformation verloren geht.
Du wächst, weil sich deine Zellen teilen. Aus einer Zelle werden zwei, aus zwei werden vier.
Zellteilung ersetzt auch alte Zellen. So erneuert sich deine Haut ständig, und Wunden heilen.
Jede neue Zelle braucht dabei die vollständige Erbinformation. Dafür sorgt die Mitose.
Die Erbinformation liegt im Zellkern auf langen DNA-Fäden. Diese Fäden heißen Chromosomen.
Vor jeder Teilung wird jedes Chromosom kopiert. Dann besteht es aus zwei gleichen Hälften, den Chromatiden.
Die beiden Chromatiden hängen an einer Stelle zusammen, dem Zentromer.
Eine Körperzelle des Menschen hat 46 Chromosomen. Nach der Teilung soll jede Tochterzelle wieder alle 46 haben.
Die Mitose hat vier Phasen. In der Prophase verdichten sich die Chromosomen, sie werden kurz, dick und sichtbar.
Die Kernhülle löst sich auf. Von den beiden Zellpolen aus wachsen Spindelfasern.
In der Metaphase ordnen sich alle Chromosomen in der Mitte der Zelle an, in einer Ebene.
Von jedem Pol setzt eine Spindelfaser am Zentromer jedes Chromosoms an.
In der Anaphase verkürzen sich die Spindelfasern. Sie trennen die Chromatiden und ziehen sie zu den Polen.
An jedem Pol kommt von jedem Chromosom genau eine Chromatide an. Beide Seiten haben dieselbe Erbinformation.
In der Telophase bilden sich zwei neue Kernhüllen. Die Chromosomen werden wieder lang und dünn.
Zum Schluss schnürt sich die Zelle in der Mitte durch.
Die Reihenfolge merkst du dir mit P, M, A, T: Prophase, Metaphase, Anaphase, Telophase.
Am Ende stehen zwei Tochterzellen. Jede hat wieder 46 Chromosomen, genau wie die Mutterzelle.
Die Tochterzellen sind erbgleich. Sie tragen genau dieselbe Erbinformation wie die Mutterzelle.
Danach wachsen die Zellen und kopieren ihre Chromosomen erneut. Diese Zeit heißt Interphase.
Kurz gesagt: Durch die Mitose entstehen aus einer Zelle zwei erbgleiche Zellen.
Fassen wir zusammen.
Zellteilung brauchst du zum Wachsen und um alte Zellen zu ersetzen.
Vor der Mitose besteht jedes Chromosom aus zwei Chromatiden, verbunden am Zentromer.
Die Mitose hat vier Phasen: Prophase, Metaphase, Anaphase und Telophase.
Die Spindelfasern trennen die Chromatiden und ziehen sie zu den Polen.
Am Ende gibt es zwei erbgleiche Tochterzellen.
Jetzt bist du dran!
