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Latein: Perfekt

Klasse 6 · Latein · 2:02 Min.

Das Wichtigste

  • Das Perfekt erzählt Abgeschlossenes aus der Vergangenheit.
  • Es besteht aus dem Perfektstamm und der Endung.
  • Die Endungen sind immer gleich: i, isti, it, imus, istis, erunt.
  • Den Perfektstamm bilden viele Verben mit v, u oder s.
  • Andere dehnen den Selbstlaut oder verdoppeln den Anfang.
Alles zum Nachlesen

Ich rufe heißt auf Latein voco. Aber wie sagst du: Ich habe gerufen?

In diesem Video lernst du, wie man im Lateinischen das Perfekt bildet.

Das Perfekt ist eine Zeit der Vergangenheit. Es erzählt, was schon abgeschlossen ist.

Schau dir vocavi genau an. Vorne steht der Stamm: voca.

Dann kommt ein v. Das ist das Perfektzeichen.

Stamm und Perfektzeichen zusammen ergeben den Perfektstamm: vocav.

Am Ende steht die Endung i. Sie bedeutet: ich.

Die Endungen im Perfekt sind bei allen Verben gleich.

Im Singular heißen sie: i, isti und it.

Im Plural heißen sie: imus, istis und erunt.

Den Perfektstamm bilden die Verben auf fünf Arten. Beim v-Perfekt kommt ein v dazu: vocare, vocavi.

Beim u-Perfekt kommt ein u dazu: monere, monui.

Beim s-Perfekt kommt ein s dazu: manere, mansi. Aus c und s wird x: dicere, dixi.

Beim Dehnungsperfekt wird der Selbstlaut lang: venire, veni, mit langem e.

Bei der Reduplikation wird der Anfang verdoppelt: currere, cucurri.

Jetzt ein Beispiel: Marcus amicos vocavit.

In vocavit steckt der Perfektstamm vocav.

Die Endung it bedeutet: er, sie oder es. Hier ist es Marcus.

Also: Marcus hat die Freunde gerufen.

Fassen wir zusammen.

Das Perfekt besteht aus dem Perfektstamm und der Endung.

Die Endungen sind immer gleich: i, isti, it, imus, istis, erunt.

Den Perfektstamm bilden viele Verben mit v, u oder s. Andere dehnen den Selbstlaut oder verdoppeln den Anfang.

Super! Jetzt bist du dran.

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