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Latein: Imperfekt

Klasse 6 · Latein · 1:52 Min.

Das Wichtigste

  • Das Imperfekt ist eine Vergangenheit für Dauer und Wiederholung.
  • Sein Kennzeichen ist ba oder eba.
  • Die Endungen: m, s, t, mus, tis, nt.
  • esse heißt eram, eras, erat.
  • Du übersetzt mit dem Präteritum.
Alles zum Nachlesen

Vocabam heißt ich rief. Aber woran erkennst du die Vergangenheit?

In diesem Video lernst du das Imperfekt und wie du es übersetzt.

Das Imperfekt ist eine Zeitform der Vergangenheit.

Es beschreibt, was damals eine Weile andauerte.

Oder was sich damals immer wieder wiederholte.

Im Deutschen nimmst du meistens das Präteritum, zum Beispiel ich rief.

Wie ist vocabam gebaut? Vorne steht der Stamm voca, von vocare, rufen.

Dann kommt das Kennzeichen des Imperfekts: die Silbe ba.

Am Ende steht die Endung, hier m für ich. Im Singular: m, s, t.

Im Plural: mus, tis, nt. Fast wie im Präsens, nur m statt o.

Hier der Singular: vocabam, vocabas, vocabat.

Dann der Plural: vocabamus, vocabatis, vocabant. In jeder Form steckt das ba.

Bei der e-Konjugation ist es genauso: monebam, ich mahnte.

Bei der konsonantischen und der i-Konjugation kommt ein e davor: audiebam und regebam.

Achtung, esse hat kein ba: eram, eras, erat. Ich war, du warst, er war.

Ein Beispiel: Wie übersetzt du Servi laborabant?

Zuerst suchst du das ba. Es ist also Imperfekt.

Die Endung nt heißt sie. Gemeint sind servi, die Sklaven.

Dann nimmst du das Präteritum: Die Sklaven arbeiteten.

Fassen wir zusammen.

Das Imperfekt erkennst du am Kennzeichen ba oder eba.

Die Endungen sind m, s, t, mus, tis, nt.

Du übersetzt es mit dem Präteritum.

Super! Jetzt bist du dran.

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