Landwirtschaft
Klasse 5 · Erdkunde · 1:57 Min.
Das Wichtigste
- Beim Ackerbau wachsen Pflanzen wie Getreide auf Feldern.
- Bei der Viehzucht werden Tiere für Milch, Fleisch und Eier gehalten.
- Sonderkulturen wie Wein und Obst brauchen viel Pflege.
- Was wo passt, hängt von Boden und Klima ab.
Alles zum Nachlesen
Woher kommen eigentlich Brot, Milch und Äpfel?
In diesem Video lernst du die drei Bereiche der Landwirtschaft kennen.
Zuerst der Ackerbau: Hier werden Pflanzen auf Feldern angebaut.
Landwirte pflügen, säen und ernten, wenn alles reif ist.
Typisch sind Weizen, Gerste, Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais und Raps.
Das lohnt sich auf ebenem, fruchtbarem Boden, zum Beispiel in den Börden.
Jedes Jahr wächst etwas anderes auf dem Feld. Diese Fruchtfolge schont den Boden.
Der zweite Bereich ist die Viehzucht. Hier werden Tiere gehalten.
Kühe geben Milch, daraus werden Butter und Käse.
Schweine und Rinder liefern Fleisch.
Und Hühner legen Eier.
Wo es für Äcker zu steil, zu nass oder zu kühl ist, wächst Gras. Dort weiden Kühe, etwa im Allgäu.
Der dritte Bereich sind Sonderkulturen: Wein, Obst, Gemüse und Hopfen.
Sie brauchen viel Pflege, und vieles geschieht von Hand.
Oft brauchen sie mildes, sonniges Klima, wie Weinberge an Rhein und Mosel.
Dafür bringt schon eine kleine Fläche viel ein.
Ein Beispiel: dein Frühstück. Das Brötchen ist aus Weizen, also aus dem Ackerbau.
Die Milch kommt aus der Viehzucht.
Und der Apfel aus dem Obstbau, einer Sonderkultur.
Auf einem Frühstückstisch stecken also alle drei Bereiche.
Fassen wir zusammen.
Beim Ackerbau wachsen Pflanzen wie Getreide auf Feldern.
Bei der Viehzucht werden Tiere für Milch, Fleisch und Eier gehalten.
Sonderkulturen wie Wein und Obst brauchen viel Pflege.
Was wo passt, hängt von Boden und Klima ab.
Super! Jetzt bist du dran.