Industrielle Revolution
Klasse 8 · Geschichte · 2:08 Min.
- Industriegesellschaft (19. Jh.) (Industriegesellschaft (19. Jh.))
- Industrialisierung (Industrialisierung)
Das Wichtigste
- Die Dampfmaschine trieb Maschinen mit Kohle und Dampf an.
- Es entstanden Fabriken, Eisenbahnen und große Städte.
- Die soziale Frage: lange Arbeit, Kinderarbeit und Armut.
- Gewerkschaften und Gesetze brachten Verbesserungen.
Alles zum Nachlesen
Warum arbeiten heute so viele Menschen mit Maschinen?
In diesem Video lernst du die Industrielle Revolution kennen.
Bis ins achtzehnte Jahrhundert arbeiteten die meisten Menschen in der Landwirtschaft.
Kleidung und Werkzeuge wurden mit der Hand hergestellt.
Dann kam eine Erfindung, die vieles veränderte: die Dampfmaschine.
Ein Feuer, meist aus Kohle, erhitzt Wasser im Kessel. Es entsteht Dampf.
Der Dampf drückt einen Kolben hin und her. Der Kolben dreht ein großes Rad.
James Watt verbesserte die Dampfmaschine ab siebzehnhundertneunundsechzig. Nun ließen sich Maschinen fast überall antreiben.
In großen Fabriken liefen jetzt Spinn- und Webmaschinen mit Dampfkraft.
Das begann in England. In Deutschland fuhr achtzehnhundertfünfunddreißig die erste Eisenbahn.
Viele Menschen zogen für die Arbeit in die Städte.
Für die Arbeiter war das Leben oft hart. Man nennt das die soziale Frage.
Ein Arbeitstag dauerte oft zwölf Stunden oder länger, an sechs Tagen in der Woche.
Auch Kinder mussten in Fabriken und Bergwerken arbeiten.
Die Löhne waren niedrig und die Wohnungen eng.
Wie wurde die Lage besser?
In Gewerkschaften kämpften Arbeiter gemeinsam für mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten.
Arbeiterparteien setzten sich im Parlament für sie ein.
Unter Otto von Bismarck kamen Versicherungen: gegen Krankheit, gegen Unfälle und für das Alter.
Fassen wir zusammen.
Die Dampfmaschine trieb Maschinen mit Kohle und Dampf an.
Es entstanden Fabriken, Eisenbahnen und große Städte.
Die soziale Frage: lange Arbeit, Kinderarbeit und Armut.
Gewerkschaften und Gesetze brachten Verbesserungen.
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