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Barock und Aufklärung

Klasse 8 · Geschichte · 2:38 Min.

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Das Wichtigste

  • Ludwig der Vierzehnte herrschte absolut, er hatte alle Macht.
  • Im Barock sollte Pracht diese Macht zeigen.
  • Die Aufklärung setzte auf Vernunft statt Gehorsam.
  • Montesquieu forderte die Teilung der Macht in drei Gewalten.
  • Kant rief dazu auf, den eigenen Verstand zu benutzen.
Alles zum Nachlesen

Warum sollte ein König nicht alles allein bestimmen dürfen?

In diesem Video lernst du die Zeit des Barock kennen und die Ideen der Aufklärung.

Im siebzehnten Jahrhundert regierten viele Herrscher absolut. Sie machten die Gesetze, regierten und sprachen Recht, ganz allein.

Berühmt ist Ludwig der Vierzehnte von Frankreich, der Sonnenkönig. Er herrschte von sechzehnhundertdreiundvierzig bis siebzehnhundertfünfzehn.

Ab sechzehnhundertzweiundachtzig lebte sein Hof im Schloss Versailles. Die riesige Anlage sollte seine Macht zeigen.

Diese Zeit nennt man Barock. Schlösser, Gärten und Musik waren prächtig und sollten beeindrucken.

Im achtzehnten Jahrhundert forderten Denker etwas Neues: Die Menschen sollen ihre Vernunft benutzen und alles prüfen.

Der Philosoph Immanuel Kant schrieb siebzehnhundertvierundachtzig: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Die Aufklärer meinten: Alle Menschen sind von Natur aus frei und gleich und haben Rechte, die ihnen niemand nehmen darf.

Wissen sollte für alle da sein. Ab siebzehnhunderteinundfünfzig erschien in Frankreich eine große Enzyklopädie.

Siebzehnhundertachtundvierzig veröffentlichte der Franzose Montesquieu sein Buch Vom Geist der Gesetze.

Seine Idee: Die Macht im Staat wird geteilt. Eine Gewalt macht die Gesetze, das Parlament.

Eine zweite Gewalt regiert und führt die Gesetze aus, die Regierung.

Eine dritte spricht Recht, die Gerichte. So kann niemand seine Macht missbrauchen.

Die Ideen wirkten: Siebzehnhundertsechsundsiebzig erklärten sich die amerikanischen Kolonien für unabhängig.

Siebzehnhundertneunundachtzig begann die Französische Revolution gegen die absolute Macht des Königs.

Im selben Jahr wurden in Frankreich die Menschen- und Bürgerrechte erklärt.

Ein Beispiel für heute: Unser Grundgesetz enthält Menschenrechte und die Gewaltenteilung.

Fassen wir zusammen.

Ludwig der Vierzehnte herrschte absolut, er hatte alle Macht.

Im Barock sollte Pracht diese Macht zeigen.

Die Aufklärung setzte auf Vernunft statt Gehorsam.

Montesquieu forderte die Teilung der Macht in drei Gewalten.

Kant rief dazu auf, den eigenen Verstand zu benutzen.

Super! Jetzt bist du dran.

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