Lebensgemeinschaft Gewässer
Klasse 7–8 · Biologie · 2:19 Min.
Das Wichtigste
- Ein See hat verschiedene Zonen.
- Welche Pflanzen wo wachsen, hängt von der Tiefe ab.
- Algen sind die Produzenten, Tiere sind Konsumenten.
- Viele Nahrungsketten bilden ein Nahrungsnetz.
- Bakterien zersetzen tote Reste.
Alles zum Nachlesen
Wer lebt eigentlich alles in einem See? Und wer frisst wen?
In diesem Video lernst du die Zonen und das Nahrungsnetz eines Sees.
Vom Ufer zur Mitte wird der See tiefer. Darum wachsen dort verschiedene Pflanzen.
Am nassen Ufer wachsen Erlen. Das ist die Erlenbruchzone.
Im flachen Wasser ragen Schilf und Rohrkolben heraus: die Röhrichtzone.
Etwas tiefer wurzeln Seerosen. Ihre Blätter schwimmen oben: die Schwimmblattzone.
Noch tiefer wächst zum Beispiel Laichkraut ganz unter Wasser: die Tauchblattzone.
Dahinter liegt die Freiwasserzone. Hier schweben winzige Algen, und Fische schwimmen.
Am Grund liegt die Bodenzone mit Schnecken, Muscheln und Würmern.
Alle Lebewesen im See hängen über die Nahrung zusammen.
Am Anfang stehen Algen. Mit Sonnenlicht bauen sie Nährstoffe auf. Sie sind Produzenten.
Wasserflöhe fressen die Algen.
Kleine Fische wie das Rotauge fressen Wasserflöhe.
Der Hecht frisst das Rotauge. Tiere, die andere fressen, heißen Konsumenten.
Auch der Graureiher frisst Rotaugen. Viele Ketten zusammen bilden ein Nahrungsnetz.
Bakterien zersetzen tote Lebewesen zu Mineralstoffen. Die brauchen die Algen wieder.
Stell dir vor, im See gibt es plötzlich keine Hechte mehr.
Dann vermehren sich die Rotaugen stark.
Sie fressen mehr Wasserflöhe, also gibt es weniger davon.
Darum wachsen mehr Algen. Fehlt eine Art, ändert sich das ganze Netz.
Fassen wir zusammen.
Ein See hat verschiedene Zonen.
Welche Pflanzen wo wachsen, hängt von der Tiefe ab.
Algen sind die Produzenten, Tiere sind Konsumenten.
Viele Nahrungsketten bilden ein Nahrungsnetz.
Bakterien zersetzen tote Reste.
Super! Jetzt bist du dran.