Knochen, Muskeln und Bewegung
Klasse 7–8 · Biologie · 2:13 Min.
Das Wichtigste
- Das Skelett stützt und schützt.
- Gelenke verbinden Knochen beweglich.
- Muskeln können nur ziehen.
- Beuger und Strecker sind Gegenspieler.
Alles zum Nachlesen
Wie beugst und streckst du eigentlich deinen Arm?
In diesem Video lernst du, wie Knochen, Gelenke und Muskeln zusammenarbeiten.
Dein Körper hat ein Gerüst aus Knochen: das Skelett.
Ein Erwachsener hat über zweihundert Knochen, zum Beispiel den Oberarmknochen.
Im Unterarm liegen zwei Knochen nebeneinander: Elle und Speiche.
Das Skelett stützt den Körper.
Und es schützt Organe: Der Schädel schützt das Gehirn, die Rippen Herz und Lunge.
Wo zwei Knochen beweglich verbunden sind, liegt ein Gelenk, hier der Ellenbogen.
Gelenke gibt es in verschiedenen Formen.
Schulter und Hüfte sind Kugelgelenke: Eine Kugel steckt in einer Pfanne. Das erlaubt fast alle Richtungen.
Ellenbogen und Knie sind Scharniergelenke. Sie gehen wie eine Tür nur auf und zu.
Glatter Knorpel und Gelenkschmiere sorgen dafür, dass die Knochen nicht aufeinander reiben.
Bewegt werden die Knochen von Muskeln.
Muskeln hängen über Sehnen an den Knochen. Sie können sich nur zusammenziehen, also ziehen, nie schieben.
Vorne liegt der Beuger, der Bizeps. Er wird kürzer und dicker und zieht den Unterarm hoch.
Hinten liegt der Strecker, der Trizeps. Er zieht den Unterarm wieder nach unten.
Beuger und Strecker arbeiten gegeneinander: das Gegenspielerprinzip.
Ein Beispiel: Du hebst ein Glas zum Mund.
Der Bizeps zieht sich zusammen. Der Trizeps entspannt sich und wird gedehnt.
Der Ellenbogen arbeitet dabei wie ein Scharnier.
Fassen wir zusammen.
Das Skelett stützt und schützt.
Gelenke verbinden Knochen beweglich.
Muskeln können nur ziehen.
Beuger und Strecker sind Gegenspieler.
Super! Jetzt bist du dran.