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Flüsse

Klasse 7 · Erdkunde · 2:18 Min.

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Das Wichtigste

  • Im Oberlauf gräbt sich der Fluss ein Kerbtal.
  • Im Mittellauf bildet er Mäander.
  • Im Unterlauf lagert er Sand und Schlamm ab.
  • Er mündet als Delta oder als Trichter.
Alles zum Nachlesen

Ein Fluss beginnt als Bach und endet als breiter Strom. Warum ändert er sich unterwegs?

In diesem Video lernst du die Abschnitte eines Flusses kennen.

Jeder Fluss beginnt an einer Quelle, oft hoch im Gebirge.

Im Oberlauf ist das Gefälle steil, das Wasser fließt schnell.

Im Mittellauf wird es flacher, und der Fluss zieht Kurven.

Im Unterlauf ist das Land fast eben, das Wasser fließt langsam.

An der Mündung fließt der Fluss ins Meer oder in einen See.

Im Oberlauf macht das starke Gefälle das Wasser schnell und kräftig.

Mit Geröll gräbt sich der Fluss tiefer ein: Tiefenerosion.

So entsteht ein enges Tal wie ein V: ein Kerbtal.

Im Mittellauf bildet der Fluss Schlingen, die Mäander.

Außen fließt das Wasser schneller und trägt das Ufer ab: ein steiler Prallhang.

Innen fließt es langsam und lagert Sand ab: ein flacher Gleithang.

Im Unterlauf gibt es kaum Gefälle. Das Tal ist breit und flach.

Das Wasser fließt langsam, Sand und Schlamm sinken zu Boden.

Bei schwachen Gezeiten wächst ein Delta mit vielen Armen, wie beim Nil.

Starke Ebbe und Flut spülen das Material weg: eine Trichtermündung.

Ein Beispiel: Die Elbe entspringt im Riesengebirge in Tschechien.

Bei Cuxhaven mündet sie als Trichtermündung in die Nordsee.

Fassen wir zusammen.

Im Oberlauf gräbt sich der Fluss ein Kerbtal.

Im Mittellauf bildet er Mäander.

Im Unterlauf lagert er Sand ab und mündet als Delta oder Trichter.

Super! Jetzt bist du dran.

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