Atmosphäre und Wetter
Klasse 7 · Erdkunde · 2:21 Min.
Das Wichtigste
- Unser Wetter entsteht in der Troposphäre.
- Der Luftdruck ist am Boden am größten und nimmt nach oben ab.
- Wind weht vom Hoch zum Tief.
- Steigt feuchte Luft auf und kühlt ab, entstehen Wolken.
Alles zum Nachlesen
Warum weht eigentlich der Wind? Und wie entstehen Wolken?
In diesem Video lernst du, wie Wetter in der Lufthülle entsteht.
Die Lufthülle der Erde heißt Atmosphäre. Sie hat mehrere Stockwerke.
Ganz unten liegt die Troposphäre. Hier entsteht unser Wetter.
Je höher man dort steigt, desto kälter wird es.
Darüber liegt die Stratosphäre mit der Ozonschicht. Sie schützt uns vor UV-Strahlung.
Noch höher folgen Mesosphäre und Thermosphäre. Dort ist die Luft sehr dünn.
Luft hat ein Gewicht. Sie drückt auf den Boden. Das ist der Luftdruck.
Man misst ihn in Hektopascal. Am Boden ist der Druck am größten.
Weiter oben liegt weniger Luft darüber. Darum nimmt der Luftdruck nach oben ab.
Wie entsteht Wind? Warme Luft ist leichter als kalte und steigt auf.
Am Boden entsteht dort ein Tiefdruckgebiet, kurz Tief.
Wo es kalt ist, sinkt die Luft ab. Am Boden entsteht ein Hoch.
Nun strömt Luft vom Hoch zum Tief. Das spüren wir als Wind.
Und Wolken? Über dem Meer nimmt warme Luft viel Wasserdampf auf.
Diese Luft steigt auf und kühlt dabei ab.
Kalte Luft hält weniger Wasserdampf. Er wird zu Tröpfchen, eine Wolke entsteht.
Ein Beispiel: An einem Sommertag am Meer wird das Land schneller warm als das Wasser.
Über dem Land steigt Luft auf, es entsteht ein Tief. Über dem Meer bildet sich ein Hoch.
Darum weht tagsüber Wind vom Meer zum Land, der Seewind.
Fassen wir zusammen.
Unser Wetter entsteht in der Troposphäre.
Der Luftdruck ist am Boden am größten und nimmt nach oben ab.
Wind weht vom Hoch zum Tief.
Steigt feuchte Luft auf und kühlt ab, entstehen Wolken.
Super! Jetzt bist du dran.