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Erzählperspektive

Klasse 9 · Deutsch · 2:45 Min.

Das Wichtigste

  • Beim Ich-Erzähler erzählt eine Figur selbst.
  • Der Er- oder Sie-Erzähler erzählt von außen.
  • Der auktoriale Erzähler weiß alles und kommentiert.
  • Der personale Erzähler zeigt die Sicht einer Figur.
  • Der neutrale Erzähler zeigt nur, was man sieht und hört.
Alles zum Nachlesen

Wer erzählt eigentlich eine Geschichte, und was weiß diese Stimme über die Figuren?

In diesem Video lernst du die Erzählperspektiven kennen: Ich-Erzähler, Er-Erzähler, auktorial, personal und neutral.

Jeder erzählende Text hat eine Stimme, die erzählt.

Der Autor ist ein echter Mensch. Er schreibt den Text.

Der Erzähler ist dagegen erfunden. Er ist die Stimme, die im Text erzählt.

Erzählt eine Figur selbst, ist es ein Ich-Erzähler.

Du erkennst ihn an ich, mein und mir.

Er weiß nur, was er selbst denkt und erlebt. In die anderen kann er nicht hineinschauen.

Beim Er- oder Sie-Erzähler erzählt jemand von außen über die Figuren.

Er spricht in der dritten Person: er, sie, Lena.

Wie viel dieser Erzähler weiß, zeigt sein Erzählverhalten. Davon gibt es drei.

Der auktoriale Erzähler weiß alles. Er schaut von oben auf die Geschichte.

Er kennt die Gedanken aller Figuren, von Lena und von Tom.

Er kommentiert oft und verrät, was die Figuren noch nicht wissen.

Der personale Erzähler bleibt ganz nah bei einer Figur.

Wir sehen die Geschichte durch ihre Augen und erleben mit ihr mit.

Wir kennen nur ihre Gedanken. Was Tom denkt, erfahren wir nicht.

Der neutrale Erzähler arbeitet wie eine Kamera.

Er zeigt nur, was man sehen und hören kann.

Gedanken und Gefühle verrät er nicht, und er kommentiert nichts.

Fassen wir zusammen.

Beim Ich-Erzähler erzählt eine Figur selbst.

Der Er- oder Sie-Erzähler erzählt von außen.

Der auktoriale Erzähler weiß alles und kommentiert.

Der personale Erzähler zeigt die Sicht einer Figur.

Der neutrale Erzähler zeigt nur, was man sieht und hört.

Super! Jetzt bist du dran.

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