Die Erde: Schalenaufbau
Klasse 7–8 · Erdkunde · 2:04 Min.
Das Wichtigste
- Ganz außen liegt die dünne, feste Erdkruste.
- Darunter liegt der Mantel aus heißem, langsam fließendem Gestein.
- Der äußere Kern ist flüssig, der innere fest.
- Das wissen wir aus Erdbebenwellen.
Alles zum Nachlesen
Was liegt eigentlich tief unter unseren Füßen?
In diesem Video lernst du, wie die Erde aus mehreren Schalen aufgebaut ist.
Wir schneiden ein Viertel aus der Erde heraus. Ganz außen liegt die Erdkruste.
Sie ist fest und sehr dünn: unter den Ozeanen etwa fünf bis zehn Kilometer, unter den Kontinenten bis zu siebzig. Hier ist sie dicker gezeichnet.
Darunter folgt der Erdmantel, die dickste Schale.
Er reicht bis etwa zweitausendneunhundert Kilometer tief. Sein heißes Gestein fließt ganz langsam.
Dann kommt der äußere Erdkern aus flüssigem Metall.
Er reicht bis etwa fünftausendeinhundert Kilometer tief.
Ganz in der Mitte liegt der innere Kern.
Er ist fest, obwohl er noch heißer ist, denn der riesige Druck lässt das Metall nicht schmelzen.
Je tiefer man kommt, desto heißer wird es und desto größer ist der Druck.
Im Kern ist es über fünftausend Grad Celsius heiß.
Der Kern besteht vor allem aus Eisen und Nickel.
Woher wissen wir das? Das tiefste Bohrloch ist nur gut zwölf Kilometer tief.
Forschende messen Erdbebenwellen. An den Grenzen der Schalen ändern sie Tempo und Richtung.
S-Wellen kommen nicht durch Flüssigkeiten. So erkennt man den flüssigen äußeren Kern.
Zum Merken: ein Pfirsich. Die dünne Haut ist wie die Kruste.
Das Fruchtfleisch ist wie der Mantel.
Der Stein in der Mitte ist wie der Kern.
Fassen wir zusammen.
Ganz außen liegt die dünne, feste Erdkruste.
Darunter liegt der Mantel aus heißem, langsam fließendem Gestein.
Der äußere Kern ist flüssig, der innere fest.
Das wissen wir aus Erdbebenwellen.
Super! Jetzt bist du dran.