Von der Blüte zur Frucht
Klasse 6 · Biologie · 2:02 Min.
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- Blütenpflanzen (Blütenpflanzen)
Das Wichtigste
- Bei der Bestäubung kommt Pollen auf die Narbe, oft durch Insekten.
- Bei der Befruchtung verschmilzt eine männliche Keimzelle mit der Eizelle.
- Danach welkt die Blüte, und der Fruchtknoten wird zur Frucht.
- Aus der Samenanlage wird der Samen für eine neue Pflanze.
Alles zum Nachlesen
Aus einer Kirschblüte wird im Sommer eine Kirsche. Aber wie geht das?
In diesem Video lernst du, wie aus einer Blüte eine Frucht entsteht.
Wir schneiden eine Kirschblüte in der Mitte durch.
Außen sitzen die Kronblätter. Sie locken Insekten an.
Innen stehen die Staubblätter. Sie bilden den Blütenstaub, den Pollen.
In der Mitte steht der Stempel, der weibliche Teil der Blüte.
Oben am Stempel ist die Narbe. Sie ist klebrig.
Unten ist der dicke Fruchtknoten. Darin liegt die Samenanlage mit der Eizelle.
Jetzt fliegt eine Biene heran. Sie sucht süßen Nektar.
Vorher war sie an einer anderen Kirschblüte. Dort blieb Pollen in ihrem Pelz hängen.
Diesen Pollen streift sie an der klebrigen Narbe ab.
Pollen kommt auf die Narbe: Das nennt man Bestäubung.
Aus dem Pollenkorn wächst ein feiner Pollenschlauch, nach unten bis zur Samenanlage.
Durch ihn gelangt eine männliche Keimzelle zur Eizelle. Die beiden verschmelzen.
Das ist die Befruchtung. Erst jetzt kann eine Frucht entstehen.
Kronblätter und Staubblätter braucht die Blüte nun nicht mehr. Sie welken und fallen ab.
Der Fruchtknoten aber wächst und wird zur Frucht, hier zur Kirsche.
Aus seiner Wand wird das saftige Fruchtfleisch.
Aus der Samenanlage wird der Samen. Er steckt im harten Kern.
Aus dem Samen kann ein neuer Kirschbaum wachsen.
Fassen wir zusammen.
Bei der Bestäubung kommt Pollen auf die Narbe, oft durch Insekten.
Bei der Befruchtung verschmilzt eine männliche Keimzelle mit der Eizelle.
Danach wird der Fruchtknoten zur Frucht und die Samenanlage zum Samen.
Super! Jetzt bist du dran.