Blasinstrumente
Klasse 3 · Musik · 2:08 Min.
Das Wichtigste
- Bei Blasinstrumenten schwingt Luft in einem Rohr.
- Bei Holzbläsern schwingt die Luft an einer Kante oder einem Rohrblatt.
- Bei Blechbläsern schwingen deine Lippen am Mundstück.
- Ein kurzes Rohr klingt hoch, ein langes Rohr klingt tief.
Alles zum Nachlesen
Flöte, Trompete, Tuba: Diese Instrumente spielt man mit dem Mund. Aber wie entsteht der Ton?
In diesem Video lernst du, wie Blasinstrumente klingen.
Bei einem Blasinstrument bläst du Luft in ein Rohr.
Die Luft im Rohr schwingt, also bewegt sie sich ganz schnell hin und her.
Als Schall kommt das an dein Ohr: Du hörst einen Ton.
Die erste Gruppe sind die Holzbläser, zum Beispiel Blockflöte und Querflöte.
Bei der Flöte trifft die Luft auf eine scharfe Kante und fängt dort an zu schwingen.
Auch die Klarinette und das Saxofon gehören zu den Holzbläsern.
Bei ihnen flattert ein dünnes Rohrblatt am Mundstück, wenn du bläst.
Die zweite Gruppe sind die Blechbläser: Trompete, Posaune, Horn und Tuba.
Hier schwingen deine Lippen: Du presst sie auf das Mundstück und summst.
Die Querflöte ist meist aus Metall und trotzdem ein Holzbläser. Es zählt, wie der Ton entsteht.
Ob ein Ton hoch oder tief ist, hängt von der Länge des Rohres ab.
Im kurzen Rohr schwingt die Luft schnell: Der Ton ist hoch.
Im langen Rohr schwingt sie langsamer: Der Ton ist tief. Darum klingt die große Tuba so tief.
Ein Beispiel: Sind bei der Blockflöte alle Löcher offen, ist das Rohr kurz und der Ton hoch.
Schließt du die Löcher nacheinander, wird das Rohr länger und der Ton tiefer.
Bei der Trompete verlängern Ventile den Weg der Luft, bei der Posaune der Zug.
Fassen wir zusammen.
Bei Blasinstrumenten schwingt Luft in einem Rohr.
Bei Holzbläsern schwingt die Luft an einer Kante oder einem Rohrblatt.
Bei Blechbläsern schwingen deine Lippen am Mundstück.
Ein kurzes Rohr klingt hoch, ein langes Rohr klingt tief.
Super! Jetzt bist du dran.