Akustik: Schall
Klasse 6 · Physik · 1:58 Min.
Das Wichtigste
- Schall entsteht, wenn etwas schwingt und die Luftteilchen anstößt.
- Schall braucht Luft, Wasser oder einen festen Stoff.
- Die Frequenz bestimmt die Tonhöhe.
- Große Ausschläge sind laut, kleine leise.
Alles zum Nachlesen
Musik aus dem Lautsprecher hörst du quer durchs Zimmer. Wie kommt der Ton in dein Ohr?
In diesem Video lernst du, was Schall ist.
Im Lautsprecher schwingt eine Membran ganz schnell vor und zurück.
Sie stößt die Luftteilchen an, und die schubsen ihre Nachbarn.
So wandert eine Welle aus dichten Stellen durch die Luft.
Im Ohr bringt sie dein Trommelfell zum Schwingen. Du hörst den Ton.
Schall braucht also einen Stoff, der mitschwingen kann.
Das kann Luft sein, aber auch Wasser, Holz oder Metall.
Im Weltall gibt es keine Luft. Dort ist es still.
In Luft schafft Schall etwa dreihundertvierzig Meter pro Sekunde.
Ob ein Ton hoch oder tief ist, hängt von der Frequenz ab.
Sie sagt, wie oft etwas pro Sekunde schwingt. Wenige Schwingungen klingen tief.
Viele Schwingungen klingen hoch.
Menschen hören ungefähr von zwanzig bis zwanzigtausend Hertz.
Die Lautstärke hängt davon ab, wie weit etwas schwingt.
Große Ausschläge sind laut, kleine Ausschläge sind leise.
Man misst sie in Dezibel. Sehr Lautes schadet deinem Gehör.
Beispiel Gewitter: Blitz und Donner entstehen gleichzeitig. Den Blitz siehst du sofort.
Der Donner braucht länger. Zähle bis zum Donner: eins, zwei, drei.
Drei Sekunden heißt: etwa einen Kilometer entfernt.
Fassen wir zusammen.
Schall entsteht, wenn etwas schwingt und die Luftteilchen anstößt.
Schall braucht Luft, Wasser oder einen festen Stoff.
Die Frequenz bestimmt die Tonhöhe.
Große Ausschläge sind laut, kleine leise.
Super! Jetzt bist du dran.