Aggregatzustände
Klasse 6 · Physik · 2:54 Min.
- Atombau und Teilchenmodell (Atombau und Teilchenmodell)
- Mischen und Trennen von Stoffen (Mischen und Trennen von Stoffen)
- Wärmelehre (Wärmelehre)
- Stoffeigenschaften (Stoffeigenschaften)
- Teilchenmodell und Aggregatszustände (Teilchenmodell und Aggregatszustände)
Das Wichtigste
- Fest, flüssig und gasförmig unterscheiden sich darin, wie die Teilchen angeordnet sind und sich bewegen.
- Schmelzen und Erstarren, Verdampfen und Kondensieren sind jeweils Hin- und Rückweg.
- Beim Sublimieren und Resublimieren wird der flüssige Zustand übersprungen.
- Wasser schmilzt bei null Grad und siedet bei hundert Grad Celsius.
Alles zum Nachlesen
Wie kann Wasser hart wie Stein sein, dann fließen und manchmal sogar unsichtbar in der Luft schweben?
Das liegt an den drei Aggregatzuständen: fest, flüssig und gasförmig.
Alle Stoffe bestehen aus winzigen Teilchen, viel zu klein zum Sehen. Wir stellen sie uns als Kugeln vor.
In einem festen Stoff liegen die Teilchen eng und geordnet. Sie schwingen nur auf ihrem Platz. Darum behält er seine Form.
In einer Flüssigkeit sind die Teilchen auch nah beieinander, aber ungeordnet. Sie gleiten aneinander vorbei, darum fließt sie.
In einem Gas sind die Teilchen weit voneinander entfernt und fliegen schnell umher. Es verteilt sich im ganzen Raum.
Die Teilchen selbst bleiben dabei gleich. Es ändert sich nur, wie sie angeordnet sind und wie sie sich bewegen.
Beim Erwärmen oder Abkühlen kann ein Stoff seinen Zustand wechseln. Wir schauen uns das am Wasser an.
Erwärmst du Eis, wird es bei null Grad Celsius flüssig. Das heißt Schmelzen.
Kühlst du Wasser auf null Grad ab, wird es fest. Das heißt Erstarren, bei Wasser auch Gefrieren.
Bei hundert Grad Celsius siedet Wasser und wird zu Wasserdampf. Das heißt Verdampfen.
Trifft Wasserdampf auf etwas Kaltes, wird er wieder flüssig. Das heißt Kondensieren, wie die Tropfen am Badspiegel.
Eis kann auch direkt zu Wasserdampf werden. Das heißt Sublimieren. Darum trocknet Wäsche sogar bei Frost.
Umgekehrt wird beim Resublimieren Wasserdampf direkt zu Eis. So entsteht Raureif im Winter.
Spielen wir das durch: Ein Eiswürfel aus dem Gefrierfach kommt in einen Topf. Er ist etwa minus achtzehn Grad kalt.
Der Herd erwärmt den Topf. Bei null Grad Celsius schmilzt das Eis zu Wasser.
Das Wasser wird wärmer, bis es bei hundert Grad siedet. Es bilden sich Dampfblasen, das Wasser verdampft.
Mit Deckel bilden sich darunter Tropfen: Der Dampf kondensiert am kühleren Deckel.
Fassen wir zusammen.
Fest, flüssig und gasförmig unterscheiden sich darin, wie die Teilchen angeordnet sind und sich bewegen.
Jeder Übergang hat einen Hin- und einen Rückweg, beim Sublimieren wird flüssig sogar übersprungen.
Wasser schmilzt bei null Grad und siedet bei hundert Grad Celsius.
Super! Jetzt bist du dran.