Schlaukopf Logo
WeltenVideos
0:002:03

Verschlüsselung

Klasse 8 · Informatik · 2:03 Min.

Das Wichtigste

  • Ein Schlüssel macht aus Klartext einen Geheimtext.
  • Caesar verschob jeden Buchstaben um drei Stellen.
  • Symmetrisch heißt: ein Schlüssel für beide Richtungen.
  • Asymmetrisch heißt: öffentlich verschließen, privat öffnen.
  • So sind HTTPS und Messenger geschützt.
Alles zum Nachlesen

Wie kann man eine Nachricht so verschicken, dass nur der Empfänger sie lesen kann?

In diesem Video lernst du die Caesar-Verschlüsselung und moderne Verfahren kennen.

Die lesbare Nachricht heißt Klartext.

Mit einem geheimen Schlüssel wird sie verschlüsselt.

Heraus kommt der Geheimtext. Ohne Schlüssel kann ihn niemand lesen.

Mit dem Schlüssel wird er wieder entschlüsselt.

Julius Caesar soll jeden Buchstaben um drei Stellen im Alphabet verschoben haben.

Der Schlüssel ist also die Zahl drei. Aus A wird D.

Wir verschlüsseln das Wort HALLO.

H wird zu K, A zu D, L zu O und O zu R.

Zum Entschlüsseln geht man drei Stellen zurück.

Sicher ist das nicht: Es gibt nur fünfundzwanzig Schlüssel. Die probiert man schnell aus.

Beim symmetrischen Verfahren haben Absender und Empfänger denselben Schlüssel.

Dazu gehören das Caesar-Verfahren und heute zum Beispiel AES.

Das Problem: Wie bekommt Ben den Schlüssel, ohne dass jemand mitliest?

Die Lösung ist das asymmetrische Verfahren. Ben hat ein Schlüsselpaar.

Mit seinem öffentlichen Schlüssel darf jeder verschließen, wie mit einem offenen Vorhängeschloss.

Öffnen kann es nur Ben, mit seinem privaten Schlüssel.

So schützt man zum Beispiel Webseiten mit HTTPS und Nachrichten im Messenger.

Fassen wir zusammen.

Ein Schlüssel macht aus Klartext einen Geheimtext.

Caesar verschob jeden Buchstaben um drei Stellen.

Symmetrisch heißt: ein Schlüssel für beide Richtungen.

Asymmetrisch heißt: öffentlich verschließen, privat öffnen.

So sind HTTPS und Messenger geschützt.

Super! Jetzt bist du dran.

Weiter lernen