Stoffeigenschaften
Klasse 5–6 · Chemie · 2:03 Min.
Das Wichtigste
- Die Härte prüfst du mit der Ritzprobe.
- Manche Stoffe lösen sich in Wasser, andere nicht.
- Metalle leiten den Strom, Holz nicht.
- Alle Eigenschaften zusammen sind der Steckbrief eines Stoffes.
Alles zum Nachlesen
Kupfer, Zucker, Kohle: Woran erkennst du eigentlich, um welchen Stoff es sich handelt?
In diesem Video lernst du wichtige Stoffeigenschaften kennen und wie du sie prüfst.
Manches erkennst du mit deinen Sinnen. Kupfer ist rötlich und glänzt, Kohle ist schwarz und matt.
Auch der Geruch verrät einen Stoff. Rieche aber nur vorsichtig, indem du dir die Luft zufächelst.
Und ganz wichtig: Im Labor wird nie probiert.
Ist ein Stoff hart oder weich? Das prüfst du mit der Ritzprobe.
Ein Eisennagel hinterlässt auf Kupfer einen Kratzer. Eisen ist also härter als Kupfer.
Es gilt immer: Der härtere Stoff ritzt den weicheren.
Löst sich ein Stoff in Wasser? Gib etwas Zucker hinein und rühre um.
Der Zucker verschwindet. Er ist in Wasser löslich.
Sand dagegen bleibt am Boden liegen. Sand ist in Wasser nicht löslich.
Leitet ein Stoff Strom? Das testest du mit einem Stromkreis.
In die Lücke kommt ein Kupferstreifen. Die Lampe leuchtet: Kupfer leitet Strom, so wie alle Metalle.
Mit einem Holzstab bleibt die Lampe aus. Holz ist ein Nichtleiter.
Teste so etwas nur mit einer Batterie, niemals an der Steckdose.
Alle Eigenschaften zusammen ergeben einen Steckbrief, hier für Kupfer.
Kupfer ist rötlich und glänzt. Es ist weicher als Eisen.
Kupfer löst sich nicht in Wasser, aber es leitet den Strom sehr gut.
Fassen wir zusammen.
Farbe, Glanz und Geruch erkennst du mit den Sinnen. Probiert wird nie.
Die Härte prüfst du mit der Ritzprobe.
Manche Stoffe lösen sich in Wasser, andere nicht.
Metalle leiten den Strom, Holz nicht.
Alle Eigenschaften zusammen sind der Steckbrief eines Stoffes.
Super! Jetzt bist du dran.