Soziale Marktwirtschaft
Klasse 11 · Politik · 2:06 Min.
Das Wichtigste
- Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Markt und sozialen Ausgleich.
- Ludwig Erhard setzte sie ab neunzehnhundertneunundvierzig um.
- Wettbewerb und Eigentum sichern die Freiheit des Marktes.
- Der Staat setzt Regeln und sichert die Menschen ab.
- Erhards Ziel war Wohlstand für alle.
Alles zum Nachlesen
Wie viel Freiheit braucht die Wirtschaft, und wie viel Schutz brauchen die Menschen?
In diesem Video lernst du die Idee und die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft kennen.
In der freien Marktwirtschaft steuern Angebot und Nachfrage alles.
Ohne Regeln drohen Monopole, und wer nicht arbeiten kann, gerät in Not.
In der Planwirtschaft plant der Staat die Produktion, so wie in der DDR.
Das führte oft zu Mangel und ließ den Menschen wenig Freiheit.
Nach dem Krieg suchte man einen Mittelweg. Den Begriff prägte der Ökonom Alfred Müller-Armack.
Ludwig Erhard setzte die Idee als Wirtschaftsminister ab neunzehnhundertneunundvierzig um.
Die Leitidee: Der Markt bleibt frei, aber der Staat sorgt für sozialen Ausgleich.
Das Grundgesetz nennt Deutschland in Artikel zwanzig einen sozialen Bundesstaat.
Zur Freiheit gehört Wettbewerb, über den das Kartellamt wacht.
Eigentum ist geschützt, auch an Fabriken und Unternehmen.
Durch Vertragsfreiheit darf jeder kaufen, verkaufen und Firmen gründen.
Löhne handeln Gewerkschaften und Arbeitgeber selbst aus.
Dagegen steht die soziale Sicherung, etwa die Rentenversicherung.
Wer mehr verdient, zahlt einen höheren Steuersatz.
Wer in Not gerät, bekommt eine Grundsicherung.
Ein Beispiel: Wer seine Arbeit verliert, bekommt eine Zeit lang Arbeitslosengeld.
Fassen wir zusammen.
Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Markt und sozialen Ausgleich.
Ludwig Erhard setzte sie ab neunzehnhundertneunundvierzig um.
Wettbewerb und Eigentum sichern die Freiheit des Marktes.
Der Staat setzt Regeln und sichert die Menschen ab.
Erhards Ziel war Wohlstand für alle.
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