Latein: Passiv
Klasse 7 · Englisch · 2:25 Min.
Das Wichtigste
- Im Passiv geht es darum, was mit jemandem geschieht.
- Die Endungen im Singular sind r, ris und tur.
- Im Plural heißen sie mur, mini und ntur.
- Du übersetzt mit werden und dem Partizip. Wer handelt, steht mit a oder ab im Ablativ.
Alles zum Nachlesen
Wie sagst du auf Latein: Er wird gelobt? Ganz einfach: laudatur.
In diesem Video lernst du, das Passiv an seinen Endungen zu erkennen und richtig zu übersetzen.
Im Aktiv tut jemand etwas: Magister puerum laudat. Der Lehrer lobt den Jungen.
Im Passiv steht im Mittelpunkt, was mit jemandem geschieht: Puer a magistro laudatur. Der Junge wird vom Lehrer gelobt.
Wer die Handlung ausführt, steht mit a oder ab im Ablativ: a magistro, vom Lehrer.
Schauen wir uns die Formen von laudare an, also loben. Die Aktivformen kennst du schon.
Im Passiv kommen andere Endungen dazu: laudor, laudaris, laudatur. Ich werde gelobt, du wirst gelobt, er wird gelobt.
Im Plural heißt es: laudamur, laudamini, laudantur.
Merke dir: Fast immer steckt ein r in der Endung. Nur bei ihr heißt es laudamini.
Beim Übersetzen nimmst du eine Form von werden und das Partizip, zum Beispiel gelobt.
Laudatur heißt also: er wird gelobt.
Monemur heißt: wir werden ermahnt.
Und vocantur heißt: sie werden gerufen.
Jetzt ein ganzer Satz: Villa a servis ornatur.
Ornatur endet auf tur, also dritte Person Singular Passiv: wird geschmückt.
A servis ist a mit Ablativ. Das heißt: von den Sklaven.
Villa ist das Subjekt: das Landhaus.
Zusammen heißt der Satz: Das Landhaus wird von den Sklaven geschmückt.
Fassen wir zusammen.
Im Passiv geht es darum, was mit jemandem geschieht.
Die Endungen im Singular sind r, ris und tur.
Im Plural heißen sie mur, mini und ntur.
Du übersetzt mit werden und dem Partizip. Wer handelt, steht mit a oder ab im Ablativ.
Super! Jetzt bist du dran.