Hebel
Klasse 7–8 · Physik · 2:08 Min.
Das Wichtigste
- Ein Hebel ist eine Stange, die sich um einen Drehpunkt dreht.
- Kraftarm und Lastarm sind die Abstände zum Drehpunkt.
- Hebelgesetz: Kraft mal Kraftarm ist gleich Last mal Lastarm.
- Mit einem langen Arm brauchst du wenig Kraft.
Alles zum Nachlesen
Wie kannst du eine schwere Kiste mit wenig Kraft anheben?
In diesem Video lernst du, wie ein Hebel funktioniert.
Ein Hebel ist eine feste Stange, die sich um einen Punkt dreht: den Drehpunkt.
Der Abstand von der Last bis zum Drehpunkt heißt Lastarm.
Der Abstand von deiner Kraft bis zum Drehpunkt heißt Kraftarm.
Drückst du rechts nach unten, hebt sich links die Kiste. Je länger der Kraftarm, desto leichter geht das.
Wann ist ein Hebel im Gleichgewicht? Das sagt das Hebelgesetz.
Links hängen drei Gewichte von je einem Newton im Abstand zwei. Die Stange kippt nach links.
Rechts hängen wir zwei Gewichte im Abstand drei an. Jetzt ist der Hebel im Gleichgewicht.
Auf beiden Seiten ist Kraft mal Arm gleich, nämlich sechs. Das ist das Hebelgesetz.
Kraft mal Arm nennt man Drehmoment. Man misst es in Newtonmeter.
Ein Beispiel: Eine Kiste mit sechshundert Newton liegt einen halben Meter vom Drehpunkt entfernt.
Du drückst eineinhalb Meter vom Drehpunkt entfernt. Wie viel Kraft brauchst du?
Nach dem Hebelgesetz gilt: F mal eins Komma fünf ist gleich sechshundert mal null Komma fünf.
Rechts kommt dreihundert heraus. Geteilt durch eins Komma fünf sind das zweihundert Newton, also nur ein Drittel.
Hebel findest du überall im Alltag, zum Beispiel beim Schraubenschlüssel.
Greifst du weit hinten am Griff, ist der Arm lang. Dann reicht wenig Kraft.
Auch Schere, Zange und Wippe sind Hebel.
Fassen wir zusammen.
Ein Hebel ist eine Stange, die sich um einen Drehpunkt dreht.
Kraftarm und Lastarm sind die Abstände zum Drehpunkt.
Hebelgesetz: Kraft mal Kraftarm ist gleich Last mal Lastarm.
Mit einem langen Arm brauchst du wenig Kraft.
Super! Jetzt bist du dran.