Johann Sebastian Bach
Klasse 5–6 · Musik · 2:07 Min.
Das Wichtigste
- Bach lebte von sechzehnhundertfünfundachtzig bis siebzehnhundertfünfzig.
- Ab siebzehnhundertdreiundzwanzig war er Thomaskantor in Leipzig.
- Er schrieb über tausend Werke, zum Beispiel für Orgel und Kirche.
- In einer Fuge wandert ein Thema nacheinander durch alle Stimmen.
Alles zum Nachlesen
Wer war eigentlich Johann Sebastian Bach?
In diesem Video lernst du sein Leben, seine Werke und die Fuge kennen.
Johann Sebastian Bach wurde im Jahr sechzehnhundertfünfundachtzig in Eisenach geboren.
Er stammte aus einer großen Musikerfamilie.
Später arbeitete er als Organist am Hof in Weimar.
In Köthen war er Kapellmeister und schrieb Musik für Orchester.
Ab siebzehnhundertdreiundzwanzig war er Thomaskantor in Leipzig. Er schrieb Musik für die Gottesdienste.
In Leipzig starb er im Jahr siebzehnhundertfünfzig.
Seine Musik gehört zur Zeit des Barock.
Viele Stücke schrieb er für die Orgel.
Für die Kirche schrieb er Kantaten, die Matthäus-Passion und das Weihnachtsoratorium.
Dazu kommen Konzerte für Orchester. Zusammen über tausend Werke.
Berühmt ist Bach für seine Fugen. Eine Fuge hat mehrere Stimmen.
Zuerst spielt eine Stimme allein eine kurze Melodie, das Thema.
Dann setzt die zweite Stimme mit demselben Thema ein. Die erste spielt etwas anderes weiter.
Danach kommt die dritte Stimme mit dem Thema dazu.
So wandert das Thema durch alle Stimmen, und alle klingen zusammen.
Ein Beispiel ist das Wohltemperierte Klavier.
Es hat zwei Teile mit je vierundzwanzig Präludien und Fugen, in allen Dur- und Molltonarten.
Bis heute spielen Pianisten auf der ganzen Welt diese Stücke.
Fassen wir zusammen.
Bach lebte von sechzehnhundertfünfundachtzig bis siebzehnhundertfünfzig.
Ab siebzehnhundertdreiundzwanzig war er Thomaskantor in Leipzig.
Er schrieb über tausend Werke, zum Beispiel für Orgel und Kirche.
In einer Fuge wandert ein Thema nacheinander durch alle Stimmen.
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