Algorithmen und Programmieren
Klasse 11 · Informatik · 2:12 Min.
Das Wichtigste
- Ein Algorithmus ist eine eindeutige Folge von Schritten.
- Eine Variable speichert einen Wert.
- Eine Bedingung wählt den Weg.
- Eine Schleife wiederholt Schritte.
Alles zum Nachlesen
Wie sagt man einem Computer, was er tun soll?
In diesem Video lernst du die Grundbausteine des Programmierens.
Ein Algorithmus ist eine genaue Anleitung, Schritt für Schritt zum Ziel.
Zum Beispiel: Wasser kochen, Teebeutel in die Tasse, Wasser eingießen.
Jeder Schritt muss eindeutig sein, und nach endlich vielen Schritten ist Schluss.
In einer Programmiersprache aufgeschrieben, wird er zum Programm.
Programme merken sich Werte in Variablen.
Eine Variable ist wie eine beschriftete Kiste: Sie hat einen Namen, hier punkte, und einen Wert, hier null.
Der Befehl punkte gleich punkte plus fünf erhöht den Wert um fünf. Der Wert kann sich also ändern.
Mit einer Bedingung kann ein Programm entscheiden.
Ist sie wahr, geht es links weiter, sonst rechts.
Im Programm schreibt man dafür if und else: Wenn es regnet, nimm den Schirm, sonst geh ohne.
Eine Schleife wiederholt Schritte.
Nach jedem Schritt wird geprüft: Bin ich am Ziel?
Wenn nein, geht es zurück, und der Schritt wird wiederholt.
Erst wenn die Bedingung erfüllt ist, endet die Schleife.
So steht ein Befehl nur einmal da, auch wenn er oft ausgeführt wird.
Ein Beispiel: Ein Programm soll die Zahlen von eins bis vier addieren. Zuerst bekommt summe den Wert null.
Dann zählt eine Schleife die Variable i von eins bis vier.
In jedem Durchgang kommt i dazu: eins, drei, sechs, zehn.
Nach vier Durchgängen steht in summe die Zahl zehn.
Fassen wir zusammen.
Ein Algorithmus ist eine eindeutige Folge von Schritten.
Eine Variable speichert einen Wert.
Eine Bedingung wählt den Weg.
Eine Schleife wiederholt Schritte.
Super! Jetzt bist du dran.